Ende Juni waren wir das erste Mal seit dem Ausbruch der dritten Corona Welle wieder mal im Berliner Zoo. Es war nicht mehr so heiß, sodass man ohne größere Gefahr, einen Sonnenstich zu bekommen, wieder im Freien oder im Zoologischen Garten spazieren gehen konnte. Sehr zur Freude meiner Tochter, auch wenn das Haus mit den Gürteltieren noch immer nicht zugänglich ist.

Für alle diejenigen, die noch nie in Berlin waren, in der Bundeshauptstadt gibt es zwei Zoos. Zum einen den über 100 Jahre alten Zoologischen Garten, welcher nebenbei noch der älteste Zoo in Deutschland ist. Sein markantes und weltweit bekanntes Elefanten-Tor ist das Wahrzeichen des Berliner Zoos, der sich im Bezirk Charlottenburg, dem ehemaligen West-Berlin befindet.

DDR-Zoo

Zum anderen gibt es im ehemaligen Ost-Teil der Stand den Berliner Tierpark in Friedrichsfelde, welcher 1955 von der DDR angelegt wurde. Mit 160 Hektar Fläche ist der Tierpark-Berlin der größte Landschaftstierpark in Europa. Als Standort wurde damals der Landschaftspark mit dazugehörigem Schloss des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné erkoren.

Wieder zurück zu unserem Besuch im Berliner Zoo. Auch wenn der jüngere Tierpark deutlich größer ist als der Bettage Zoologische Garten ist dieser auch nicht gerade klein. Zumal man beim Vergleich der beiden bedenken muss, dass dieser vor über 100 Jahren im Zentrum der schon damaligen Metropole Berlin entstanden ist, mit festen Strukturen wie Straßen und Häusern Drumherum. Während hingegen der Tierpark auf weites gehend freien Areal errichtet wurde. Im Vergleich zu anderen Zoos haben die Tiere in den beiden Berliner Zoos recht groß bemessene Gehege.

Paarungszeit

Im Frühling und Sommer ist Paarungszeit und so wundert es einen nicht, dass es viele Jungtiere zu sehen gibt. Kurz nach unserem Besuch wagte übrigens der Gorilla Nachwuchs seine erste Entdeckungstour im Zoogehege. Das fünf Monate alte Gorilla-Junge „Tilla“ war seit ihrer Geburt rund um die Uhr im direkten Körperkontakt mit ihrer Mutter. Nun lernt es langsam krabbeln und klettern, das teilte der Zoo jüngst auf seinem Instagram-Kanal mit.

Die fünf Monate alte „Tilla“ beginnt langsam, eigenständig ihre Umgebung zu erkunden. (Bild: Zoo Berlin)

Die chinesischen Stars des Zoologischen Gartens waren weg Arbeiten im Freigehege nur im Haus hinter dickem Panzerglas zu sehen, was das Fotografieren nicht gerade erleichtert. Die Pandas erhalten nämlich ein Sonnensegel im Freigehege zum Schutz vor zu viel Sonne. Auch wenn Pandas nicht draußen waren, gab im Zoo viel zu sehen.

Wie z. B. Bergziegen, die süßen Erdmännchen und Giraffen. Der große Elefantenbulle Victor, kam extra sehr nah an den Rand seines Geheges um sich vom #HauptstadtPapa für den Instagram-Kanal (@derHauptstadtPapa) ablichten zu lassen. Meine Tochter hätte den asiatischen Elefanten am liebsten gleich gestreichelt. Doch das geht bei großen wilden Tieren natürlich nicht.

Dafür aber im Streichelgehege, wo es allerlei Kleintiere zum Streicheln, auch für Kleinkinder gibt. Nach knapp eineinhalb Stunden Zoobesuch mit großen und kleinen Tieren ist die Aufmerksamkeitsspanne des Kindes jedoch am Ende. Sodass das es nun auf schnellten Weg zurück nach Hause geht.

Indessen wünsche ich Euch viel Spaße beim Betrachten der Bilder. Vielleicht schafft es der eine oder andere Mal selbst in den Berliner Zoo oder gar beide! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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