Ich wollte entspannt in meine bevorstehende Vater-Kind-Kur im Allgäu starten. Die Vorfreude auf eine gemeinsame, erholsame Zeit ist groß, doch die Organisation ist komplex. Daher sollte der DB-Gepäckservice meine An- und Abreise dorthin erleichtern. Gerade wenn es darum geht, den Stress des Gepäcktransports für einen dreiwöchigen Aufenthalt zu minimieren, greife ich gerne auf einen solchen Service zurück. Doch was passiert, wenn ein vermeintlich komfortabler und teuer bezahlter Dienst zum Ärgernis wird und die Nerven schon vor Antritt der Reise blank liegen? Genau das musste ich am letzten Samstag am eigenen Leib erfahren.
Für stolze 111 Euro hatte ich den DB-Gepäckservice gebucht, um zwei große Koffer bequem zur Vater-Kind-Kur-Klinik im Allgäu und zurück transportieren zu lassen. Die Abholung war für den 26. Juli 2025 zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr vorgesehen – ein Zeitfenster, für das ich extra bezahlt hatte, um Planungssicherheit zu haben. Pünktlich standen die Koffer bereit, und ich verließ die Wohnung nicht, um den Boten nicht zu verpassen. Doch der erwartete Abholservice blieb aus. Stattdessen klingelten Paketdienste wie Amazon und DHL, vom DB-Gepäckservice, der von Hermes durchgeführt wird, jedoch keine Spur.
Eine frustrierende Odyssee
Um 21:15 Uhr war meine Enttäuschung groß. Der Versuch, den Kundenservice telefonisch zu erreichen, scheiterte, da dieser bereits seit 18:30 Uhr nicht mehr besetzt war. So blieb mir nichts anderes übrig, als bis zum darauffolgenden Montag zu warten, um mein Anliegen vorzubringen. Doch auch der digitale Weg erwies sich als Sackgasse: Eine an die offizielle E-Mail-Adresse „gepaeckservice@bahn.de“ gesendete Beschwerde kam mit dem Hinweis „E-Mail-Adresse existiert nicht” zurück. Ein wahrhaft frustrierendes Ergebnis für einen teuren Transportservice, der zudem mangelhaft ausgeführt wurde und bei dem eine digitale Erreichbarkeit offenbar nicht existiert.

Am heutigen Montag, dem 28. Juli, startete ich den nächsten Versuch über die Telefonhotline des DB-Gepäckservices. Die Eingangs versprochene Wartezeit von fünf Sekunden belief sich in Wirklichkeit auf knapp 10 Minuten, während derer ich in der Warteschleife festsitze – ein weiteres Beispiel für die mangelnde Erreichbarkeit, sowohl was die Abholung als auch die telefonische Erreichbarkeit betrifft.
Klare Forderungen und offene Fragen
Nachdem ich endlich einen Mitarbeiter erreicht hatte, schilderte ich ihm mein Problem detailliert. Meine Forderungen waren klar: Abholung der Koffer am selben Tag bis 12 Uhr, Zustellung bis zum 30. Juli 2025 an der Zieladresse gemäß Vertrag, Rückerstattung der Gebühren für das teuer bezahlte Zeitfenster sowie eine Entschädigung von mindestens 20 Euro für das Versagen des DB-Gepäckservice/Hermes. Der Mitarbeiter zeigte sich verständnisvoll und versprach, sich um alles zu kümmern.
Nun bleibt abzuwarten, ob der DB-Gepäckservice bzw. Hermes die Situation noch retten kann. Werden die Koffer heute abgeholt und pünktlich zugestellt? Erhalte ich die versprochene Erstattung und Entschädigung? Oder liefert dieser Vorfall ausreichend Stoff für einen weiteren Blogbeitrag?
Dieser Fall wirft wichtige Fragen auf:
● Wie kann ein so teurer Service so unzuverlässig sein?
● Und warum ist die Erreichbarkeit bei Problemen so mangelhaft?
Ich erwarte, dass ich für mein Geld nicht nur eine Leistung, sondern auch einen funktionierenden Kundenservice erhalte. Insbesondere bei Reisen, die mit Vorfreude, viel Planung und auch Stress verbunden sind, ist Verlässlichkeit das A und O. Hoffentlich war dieser Vorfall eine Ausnahme und der DB-Gepäckservice verbessert schnellstmöglich seine Prozesse und seinen Kundendienst, um solche Frustrationen künftig zu vermeiden!
Bis dahin, bleibt gesund und munter!
Euer
HauptstadtPapa
P.S.: Hast du schon mal Erfahrungen mit dem DB-Gepäckservice oder anderen Transportdienstleistern gemacht, vor allem, wenn es um wichtige Reisen, wie zum Beispiel eine Kur, ging? Ich freue mich über deine Kommentare – lass uns deine Geschichten hören!





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