Corona-Virus: Berlin wagt erste Lockerungen

Corona-Virus: Berlin wagt erste Lockerungen. (Bild: Pixabay/Tolmacho)

In Berlin öffnen ab dem 30. April wieder alle Spielplätze. Darauf verständigten sich die zwölf Bezirke am Donnerstag im Rat der Bürgermeister. Auch auf den wieder geöffneten Spielplätzen gelten allerdings die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie heißt es in einer Mitteilung. 

Zudem plant Friedrichshain mehr Platz zum Spielen. So will der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ab dem 1. Mai bis zu 30 Straßen an Sonn- und Feiertagen für Fahrzeuge sperren. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr sollen die Straßen in der Nähe von Spielplätzen zum Spielen und für Fußgänger freigegeben werden. Das teilte, das Bezirksamt mit: 

„Dem Bewegungsdrang von Kindern kann hier unter den Bedingungen des Infektionsschutzes besser nachgegeben werden“, so der stellvertretende Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler (Linke).

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Erweiterter Notbetreuung

Ab nächsten Montag, den 27. April, wird die Notbetreuung in Schulen und Kitas deutlich erweitert. Das teilte die Senatsbildungsverwaltung am Mittwoch mit. Die Liste der systemrelevanten Berufe wurde deutlich erweitert. Die Zwei-Eltern-Regelung entfällt ebenfalls. Es reicht daher, wenn nur ein Elternteil in einem der aufgelisteten Berufe tätig ist. 

Neu ist zudem, dass Alleinerziehende ihre Kinder tagsüber auch in der Kita abgeben können. Die jetzige Lockerung ist jedoch nicht ganz unumstritten. Virologen warnen vor neuen Infektionswelle. Daher ist der Besuch der Kita auch eine Abwägung der Risiken.

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Der HauptstadtPapa im Spiegel

Alleinerziehende in Coronazeiten, der HauptstadtPapa im Spiegel Interview - Wer kümmert sich im Notfall um das Kind? (Bild: Unsplash/Jan Kopřiva)

Gerade ist ein Spiegel-Beitrag mit einem Interview des #HauptstadtPapa erschienen. Schwerpunkt des Artikels ist das Thema das Corona-Virus und AlleinerziehendeAlleinerziehende in Coronazeiten – Wer kümmert sich im Notfall um das Kind?“

Was tun, wenn ein alleinerziehender Elternteil plötzlich an dem aggressiven Erreger SARS-CoV-2 mit COVID-19 erkrankt und sie darum nicht mehr um das Kind kümmern kann. Während größere Kinder sich schon auch ohne Probleme mal selber ein Brot machen, ist dass bei einem Kleinkind unmöglich.

Viele Bundesländer sind hier nach den Recherchen der Kollegen vom Spiegel noch im Tal der Ahnungslosen oder tun das Szenario als unrealistisch ab.

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Kinder und das Corona-Virus

#HauptstadtPapa - Kinder und das Corona-Virus. Gespeerte Parks und Spielplätze. (Bild: Pixabay/Free-Photos)

Dieser Tage werden alle Eltern, insbesondere wir alleinerziehende, auf eine harte Probe gestellt, nicht nur in Deutschland. Durch das inzwischen zur Pandemie gewordene Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des alltäglichen Lebens wie geschlossene Kitas, Schulen, Parks oder Spielplätze, werden Eltern vor große Herausforderungen gestellt!

Die Großeltern scheiden derzeit als Helfer aus. Denn sie gehören in den allermeisten Fällen zu den Risikogruppen, bei denen eine Infektion mit dem Corona-Virus einen schweren Verlauf mit der Lungenkrankheit COVID-19 befürchten lässt.

Dieser Wegfall der Großeltern als Unterstützer in der Krise stellt vor allem uns Alleinerziehende vor große Probleme. Denn wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes alleine dar und müssen diese Herausforderung allein auf unseren eigenen Schultern tragen. Währenddessen kann man mit größeren Kindern schon über das Corona-Virus und dessen Gefahren sprechen – und dies sollte man auch tun.

Kleinkindern und das Corona-Virus

Eltern von Kleinkindern stehen vor dem Dilemma, dass es für die Kleinen noch unmöglich ist, dass Problem respektive die Gefahren des Corona-Virus zu begreifen. Denn für Kleinkinder ist es nicht nachvollziehbar, dass sie trotz strahlenden Sonnenscheines nicht auf dem gesperrten Spielplatz oder mit anderen Kindern spielen dürfen. 

Während die Kleinen Schnee oder Regen sehen können, ist die Gefahr durch ein Virus, wie das Corona-Virus (SARS-CoV-2) selbst für Erwachsene, oft nur schwer zu fassen. Wie sollen es da Kleinkinder verstehen können? 

Wer dazu noch in einer beengten Großstadtwohnung ohne Garten wohnt, hat es besonders schwer, den Nachwuchs richtig auszupowern. Hier bleibt nur die Möglichkeit von kleinen Spaziergängen in der nahen Umgebung, natürlich mit dem geboten Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, um dem drohenden Lagerkoller zu entgehen.

Glückliche Gartenbesitzer

Glück im Unglück hat, wer ein Haus oder Wohnung mit einem eigenen Garten sein Eigen nennt. Denn der eigene Garten kann selbst im Fall der Corona bedingten Quarantäne noch weiter genutzt werden. So jedenfalls nach dem derzeitigen Stand der Dinge. Auch wenn sicherlich nur die wenigsten Rutsche, Schaukel, Wippe & Co. im eigenen Garten haben dürften, ist hier meist genügend Platz, um gefahrlos spielen zu können.

Tipp: Jedes Mal, wenn man draußen war, egal, ob spazieren gehen oder im Garten spielen, immer direkt gründlich die Hände mit Seife waschen! Hierbei hat sich übrigens das zweimalige Singen der ersten Strophe des Kinderliedes „Alle meine Entchen” als Zeitparameter schon gut bewährt.

Noten - Alle meine Entchen.
Noten – Alle meine Entchen.

Keine Panik auf der Titanic!

Zum Schluss möchte Euch allen noch einen – wie ich finde – wichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben: Das Leben geht trotz Corona-Pandemie weiter und es gibt, wenngleich derzeit nur im Hintergrund, auch noch andere, schöne Dinge, wie etwa das Frühlingserwachen mit all seiner bunten Blütenvielfalt. 

Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)
Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)

Versucht Eure Wahrnehmung auch auf andere, schöne, kleine Dinge zu lenken, damit nicht am Schluss das persönliche Wohlbefinden nicht auf der Strecke bleibt. Denn das ist ebenso wichtig, wie die körperliche Gesundheit. 

Bleibt gesund und positiv gestimmt, euer #HauptstadtPapa!

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Der HauptstadtPapa im Tagesspiegel Interview

Der HauptstadtPapa im Tagesspiegel Interview.

Heute ist ein Beitrag mit einem Interview des #HauptstadtPapa (s) im Berliner Tagesspiegel erschienen. Schwerpunkt des Tagesspiegel-Artikels ist das Thema „Alleinerziehende Eltern“. Denn leider bin ich inzwischen seit über einem Jahr, nach einer schweren psychischen Erkrankung meiner Frau alleinerziehender Vater. 

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Der HauptstadtPapa

Der HauptstadtPapa. (Bild: Thorsten Claus)

Das erste Kind ist sicherlich für jeden, (egal ob Mann oder Frau) ein einschneidendes Erlebnis! Denn plötzlich, mit der Geburt, ist alles anders. Doch die Veränderung beginnt schon vor der Geburt des Kindes, nämlich mit der Suche nach einer freien, im eigenen Kiez verfügbaren und zur Persönlichkeit passenden Hebamme.

Weiter geht es mit dem Suchen von Geburtsvorberatungskursen in der Nähe. Über das Finden eines möglichst in der Nähe gelegenen Krankenhauses mit Kreißsaal und freien Kapazitäten. Letzteres ist dies unserer Erfahrung nach in der Bundeshauptstadt, kein so großes Problem. Nach der gemeinsamen Besichtigung von zwei Krankenhäusern stand die Entscheidung meiner Frau schnell fest. Ja, hier hat die schwangere Frau das letzte Wort.

Die Hebammensuche

Problematischer gestaltete sich in Berlin hingegen die Suche nach einer Geburtshelferin, auch Hebamme genannt. Denn die Berufsgruppe der Hebammen hat nicht nur Nachwuchsprobleme, sondern ist zudem, auch (zumindest) in Charlottenburg sehr stark nachgefragt. 

So bleibt es nach drei vergeblichen Versuchen meiner Frau an mir, mich ans Telefon zu hängen, um die im Netz gefundenen Hebammen durchzutelefonieren. Nur ein Bruchteil antwortete, wenn überhaupt, auf die von mir auf dem Anrufbeantworter hinterlassene Nachricht.

Zwischendurch musste ich die werdende Mutter dann plötzlich auch zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt begleiten. Eine Hebamme ist währenddessen immer noch nicht gefunden, daher heißt es für mich weitersuchen und abtelefonieren. Einer der wenigen Rückrufe führte dann zu einem ersten Kennenlernen-Termin bei uns zu Hause. Zu unserem Glück passt die Chemie zwischen der Hebamme und meiner Frau auf Anhieb.

So blieb auch mein Vorsatz, von der Schwangerschaft an regelmäßige Blog-Beiträge zu schreiben, nur ein Vorsatz. Ohnehin ist die erste Zeit, von Wohnungsumbau, Windelwechseln und wenig Schlaf geprägt. Zudem ist mir die gemeinsame Zeit mit meinem Kind und etwas Schlaf wichtiger, als dass ich noch Zeit und Muße gefunden hätte hier etwas zu schreiben.

Der Wohnungsumbau


Eine für uns Erwachsene schön und bequem eingerichtete Wohnung ist für das Baby bzw. Kind in der Regel recht gefährlich. Es lauern viele Gefahrenquellen, die man erst mal sehen und beseitigen muss. 

Tipp: Um Gefahrenquellen zu sehen, legt man sich am besten selber mal auf den Boden, um die Welt aus der Perspektive des Kindes zu sehen. 

Die Wohnung kindersicher zu machen bedeutet u. a. Platz auf dem Boden zu schaffen, damit das Baby dort sicher liegen und später auch gefahrlos krabbeln kann. Frei nach dem Motto, wer unten liegt kann nicht tief fallen. Zuvor müssen alle Steckdosen gesichert und andere Gefahrenquellen wie z. B. unser Weinregal oder die unteren Regalreihen im Wohnzimmer freigeräumt werden.

Es war daher noch allerhand zu tun, bevor ich mich an diesen, ersten Hauptstadt-Papa-Beitrag machen konnte. So bleibt zu hoffen, dass ich zukünftig häufiger Zeit zum Bloggen als #HauptstadtPapa finden kann. 

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Willkommen!

Thorsten Claus ist der HauptstadtPapa. (Bild: Thorsten Claus)

Hallo Welt, mein Name ist Thorsten Claus und ich bin der Hauptstadt-Papa! Ich heiße Euch auf meinem neuen Blog herzlich willkommen! Diesem ersten Beitrag sollen bald weitere folgen, sofern es die Zeit zulässt.