ADAC testet verschiedene Kindertransporter

Das Nachläufersystem bietet keine Schutz für das Kind.

Der ADAC hat sich jüngst mit dem Thema Kindertransport mit dem Fahrrad auseinandergesetzt. Dafür hat der deutsche Automobilklub fünf Fahrrad-Transportsysteme für unsere Sprösslinge getestet und die Befunde verglichen. Mit einem für manchen überraschenden Ergebnis. 

Neben dem klassischen Fahrradanhänger liegen in Großstädten vor allem Lastenräder mit und ohne Elektroantrieb im Trend, um die Kleinen von A nach B zu transportieren. Doch bieten diese Transportsysteme den Kleinkindern auch ausreichenden Schutz vor Verletzungen bei einem Unfall? Wie sieht es mit der Handhabung und dem Komfort für die Kinder aus? Hierzu hat der ADAC fünf Systeme verglichen, die das Befördern von bis zu zwei Kindern ermöglichen: 

  • Drei verschiedene Lastenrad-Typen
  • Einen Fahrradanhänger mit Federung und einen ohne
  • Sowie ein Nachläufersystem samt Kindersitz für den Fahrradgepäckträger

Der Fokus lag dabei auf den Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme in puncto Handhabung, Fahrverhalten, Komfort und Sicherheit inklusive Seitencrashversuch mit einem Auto. Getestet wurde der Transport von zwei Kleinkindern im Alter von etwa 1,5 und 3 Jahren, die durch entsprechende Crashtest-Dummies simuliert wurden.

Der ADAC hat fünf verschiedene Kindertransporter getestet. (Quelle: YouTube)

Beim Crashversuch wurde ein Unfallszenario nachgestellt, bei dem ein Auto mit 30 km/h und einem Winkel von 45 Grad in das stehende System fährt. Den besten Unfallschutz bietet dabei die Lastenrad-Variante „Backpacker“, bei dem zwei Kindersitze auf dem Gepäckträger montiert werden. Bei einem Aufprall mit einem Pkw befinden sich die Kinder durch die hohe Sitzposition nicht im direkten Crashbereich. Wichtig ist, dass sichere Fahrradkindersitze verwendet werden – diese müssen als Zubehör separat gekauft werden.

Das Lastenrad „Backpacker“ beim Crashtest.
Das Lastenrad „Backpacker“ beim Crashtest. (Bild: ADAC)

Gut immerhin schneidet der Fahrradanhänger ab, der das Kleinkind durch Gurtfixierung und stabilen Rahmen schützt. Nachteil beim Fahrradanhänger, die Kinder sitzen sehr niedrig, wodurch sie sich im direkten Aufprallbereich des Pkw befinden.

Der Fahrradanhänger schlägt sich im Crashtest ordentlich.
Der Fahrradanhänger schlägt sich im Crashtest ordentlich. (Bild: ADAC)

Bei den Systemen mit einer Transportbox (Lastenfahrrad zweispurig und Lastenfahrrad einspurig „Long John“) kann die Box beim Kontakt mit dem Auto die Insassen zwar schützen, allerdings wurden beide Systeme umgeworfen und schlitterten aufgrund der glatten Oberfläche über die Straße. Hier ist die Gefahr groß, dass es zu einer Kollision mit dem Gegenverkehr kommt. Außerdem versagten beim Crash einzelne Gurt- und Rückhaltesysteme. Hier sieht der ADAC erhöhten Nachholbedarf bei den Herstellern.

Das zweispurige Lastenfahrrad hat die Wucht des Crash umgehauen.
Das zweispurige Lastenfahrrad hat die Wucht des Crash umgehauen. (Bild: ADAC)
Das einspurige Lastenfahrrad "Long John" im Crashtest.
Das einspurige Lastenfahrrad “Long John” im Crashtest. (Bild: ADAC)

Durchgefallen

Das Nachläufersystem schneidet bei den Crashversuchen am schlechtesten ab. Da das Kind auf dem angehängten Kinderfahrrad ungeschützt ist, werden Hüfte und Beine beim Zusammenstoß mit dem Auto direkt getroffen. Der Dummy prallt danach mit dem Kopf auf den Asphalt.

Das Nachläufersystem bietet im Crashtest keine Schutz für das Kind.
Das Nachläufersystem fällt beim Crashtest wegen fehlenden Insassenschutz durch. (Bild: ADAC)

Empfehlung

Unabhängig von dem einzelnen Test rät der ADAC dazu, das Fahrer und Insassen stehst immer einen Helm tragen, um bei einem Unfall die Verletzungsgefahr im Kopfbereich so weit wie möglich zu reduzieren.

Komfort

Überraschend fielen dem Klub auch die Ergebnisse bei der Messung des Fahrkomfort aus. So bietet der gefederte Fahrradanhänger den mit Abstand besten Komfort für die Kinder. Im Vergleich zum ungefederten Anhänger werden die Belastungen beim Überfahren von Randsteinen oder Schlaglöchern um bis zu 50 Prozent reduziert. Daher kann sich der höre Preis für die Federung als sinnvolle Investitionen herausstellen.

Die Sorgen vor einem Corona-Herbst steigen

Bild vom 17. Juni auf Berlin. (Bild: Unsplash/Adam Vradenburg)

Laut dem ARD-Deutschland-Trend lässt die Sorge um die Corona-Pandemie die Menschen nicht los. Die Mehrheit der Befragten befürchtet laut der ARD-Umfrage steigende Infektionszahlen mit der Delta-Variante im Herbst. Damit einher geht auch die Sorge um die Entwicklung der Kinder.

Daher ist es umso wichtiger, dass bis dahin so viel Menschen wie möglich voll geimpft sind. Nur so lässt sich der Gefahr eines Corona-Herbstes begegnen. Durch den Tagesspiegel Beitrag hatte sich unter anderem eine Praxis vom Ku’damm, das Berliner Impfzentrum in der “Arena” und ein Mitarbeiter des Landkreis Märkisch-Oderland bei mir gemeldet.

Allen gemein ist, dass es für sie kein Problem ist, Alleinerziehende auch im Beisein ihrer Kinder gegen Corona zu impfen. Im Landkreis Märkisch-Oderland können sich alleinerziehende zudem auch mit dem Impfstoff Johnson & Johnson impfen lassen, welcher nur einen Impftermin erfordert.

Zudem habe ich einen offenen Brief an die Senatsverwaltung für Gesundheit geschrieben. In diesem verlange ich Aufklärung darüber, wie viele der nicht wahrgenommen Termine in den Berliner Impfzentren Alleinerziehende betreffen. Zudem will ich wissen, wie viele Alleinerziehende aufgrund der Abweisung die evtl. lebensrettende Corona-Impfung verweigert wurde.

Denn nur mit einer breiten Impfung der Bevölkerung lässt sich die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland eindämmen. Um das Virus in Gänze zu bekämpfen und weitere Mutationen zu verhindern, muss zudem mehr Impfstoff auch an die ärmeren und ärmsten Länder dieser Welt geliefert werden. Zur Not auch kostenfrei, denn nur mit weltweiter flächendeckender Impfung lässt sich die weitere, gefährliche Mutation des Erregers bremsen!

Die Corona-Inzidenz in Deutschland: Ende des Sinkfluges

Der deutsche Sinkflug der Inzidenz ist vorerst beendet. Die Inzidenz war gestern erstmals seit Langem gestiegen. Zwar auf geringfügigem niedrigem Niveau von 4,9 auf 5. Doch vom Sinkflug der Inzidenz kann keine Rede mehr sein. Und auch der R-Wert liegt seit Freitag über 1, das ist so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Damit steckt ein Mensch durchschnittlich mehr als einen Weiteren an. Ein weiteres Indiz dafür, dass sich das Coronavirus keinesfalls vorbei ist, sondern sich weiter ausbreitet. Die Wahrscheinlichkeit ist zudem groß, dass es sich um die aggressive und dominante Delta-Variante des SARS-CoV-2 Erregers handelt.

Umso besorgniserregender ist es, dass vor allem Alleinerziehende und Kinder oftmals noch keine Chance auf eine Corona-Impfung hatten. Hier braucht es nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, welche “Mitbringsel” nach den Ferien in den Kitas ausgetauscht werden.
Luftreiniger könnten helfen, zumal dann, wenn es für offene Fenster vom Herbst an zu kalt sein dürfte. Der Berliner Senat hatte deshalb am 9. Februar dieses Jahres eine öffentliche Finanzierung für solche Geräte, auch für Kitas angekündigt.
Luftreiniger für Kitas: Grau ist alle Theorie

Die Berliner Realität sieht nach Informationen des Tagesspiegel ganz anders aus. Besorgte Eltern hatten den Berliner Kita-Eigenbetrieb „SüdOst“ um die Beschaffung solcher Luftreiniger gebeten – und boten ersatzweise auch gleich eine Eigenfinanzierung an. Doch die Stadträte Gernot Klemm (Treptow-Köpenick, Linke) und Falko Liecke (Neukölln, CDU), der eine Aufsichtsführender von „SüdOst“, der andere Vorsitzender des Verwaltungsrats, denkt nicht daran und husteten den besorgten Eltern was:

So schrieb der Lineke Gernot Klemm aus Treptow-Köpenick auch im Namen seines Kollegen Liecke von der CDU in einer Mail, dass

 „eine Beschaffung von Luftfiltergeräten nicht erfolgt“.

„Die Beantragung von Fördermitteln wäre sicher möglich, würde jedoch nur einen Teil der Kosten abdecken und nicht alle Kitas könnten vollständig ausgestattet werden. Seit Gründung des Eigenbetriebs hat aber die Gleichbehandlung aller unserer Kitas in Neukölln und Treptow Köpenick oberste Priorität“, so Gernot Klemm von der “Linken”.

Gernot Klemm, die Linke

Anders ausgedrückt, wenn die Rettungsringe nicht für alle reichen, wird eben gar keiner vom sinkenden Schiff gerettet. Das ist mal eine harte Nuss!

In Deutschland sind die Inzidenz-Werte erstmals seit Langem wieder gestiegen. Kein Grund zur Panik oder für einen Lockdown. Aber vielleicht auch keiner für eine Fußball-EM mit körperlich anwesenden Fanmassen. Und ganz bestimmt auch kein Grund, Bildungseinrichtungen und Kitas dabei zu helfen sich, auf den Herbst vorzubereiten. Zum Beispiel durch das Verweigern von Luftfiltern oder das beharrliche Verschlafen ihrer Anschaffung.

Coronavirus: Bundestag lockert Maskenpflichten für Kinder

Zwei spielende Kinder mit Maske auf einer grünen Wiese.

Der Bundestag hat zwar jüngst eine gelockerte Maskenpflichten für Kinder beschlossen, dennoch wird uns leidige Thema noch eine ganze Weile begleiten. Kleinkinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren dürfen in Bussen und Bahnen künftig auch nur eine einfache OP-Maske tragen. So hat es der Bundestag in einer Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Eine blaue OP-Maske vor einem schwarzem Hintergrund.
Gelockerte Masken Regelung für Kinder bis 16 Jahre. Auch OP-Masken sind okay. (Bild: Unsplash/Mark König)

Für alle Anderen ändert sich jedoch nichts bei der Maskenpflicht. Grund genug, sich dem Thema hier einmal in einem ausführlichen Blogbeitrag zu widmen, denn ich habe höchst unterschiedliche Erfahrungen mit den OP-Masken und den verschiedenen FFP2-Masken gemacht. 

Kleine Maskenkunde

Seitdem die (selbst) genähten Alltagsmasken seit Beginn des Jahres passé sind und auch immer mehr FFP2-Masken am Markt verfügbar waren, wurden diese an immer mehr Orten zur Pflicht. Das ist auch gut so! 

Denn FFP2-Masken ohne Ventil schützen anders als die OP-Masken auch den Maskenträger vor der Gefahr, sich über Aerosole in der Luft mit dem SARS-CoV-2 Erreger zu infizieren. Natürlich wird vorausgesetzt, dass die Maske passt und dicht am Gesicht anliegt! 

Eine aufgeklappte FFP2-Maske vor weißem Hintergrund.
FFP2-Masken ohne Ventil schützen den Träger und die anderen. (Bild: Siegmund Care GmbH)

Hier ist meiner Meinung nach leider auch das größte Problem bei den FFP2-Masken zu verorten. Denn die meisten dieser recht teuren Masken passen nicht richtig und viele sind zudem von minderer Qualität. Wie es auch die Stiftung Warentest dieses Jahr festgestellt hat.

Von preiswert bis teuer

Mehre blaue OP-Masken auf einer grauen Schreibtischplatte.
Die preiswerten OP-Masken halten die eigenen Aerosole zurück, schützen aber kaum den Träger. (Bild: HauptstadtPapa.com)

So hatte ich mit den 150 von mir zu Beginn der Pandemie bestellten preiswerten OP-Masken (ca. 0,09 € je Stück) am wenigsten Probleme gehabt. Anders jedoch mit den verschiedenen, teils sehr teuren FFP2-Masken. 

Verpackte FFP2-Maske auf weißem Hintergrund.
Mehre der 40 bestellten FFP2-Masken hatte defekte Gummibändern. Zudem passten sie nur nicht gut. (Bild: Siegmund Care GmbH)

Im Januar dieses Jahres hatte ich mir 40 Exemplare einer FFP2-Maske in Form eines „Kaffeefilters“ für knapp 1,90 Euro das Stück bestellt. Als das Paket mit der Ware bei mir eintraf, musste ich feststellen, dass sich bei einigen Masken bereits die Gummibänder in der Plastikhülle von der Maske gelöst hatten. Das spricht nicht gerade für gute Qualität. Gleich bei der ersten dieser Masken, die ich aufsetze, löste sich keine Minute später das Gummiband. Also reklamierte ich die Masken beim Händler.

Eine der FFP2-Masken, bei der das Gummiband schon vor der ersten Nutzung abgegangen ist. (Bild: HauptstadtPapa.com)

Als dann die Aktion mit den Gutscheinen der Bundesregierung kam, holte ich mir die FFP2-Masken in der Apotheke. Leider konnte keine der angefragten Apotheken den Testsieger der Stiftung Warentest, die „3M Aura 9320+“ liefern. Daher entschied ich mich gezwungenermaßen für eine Modellvariante, die etwas an ein Schnabeltier erinnert und laut der Apotheke auch für Brillenträger geeignet sein soll. Wenig später erfuhr ich, dass die Apotheker für jede Maske 6,- Euro von der Bundesregierung bekommen.

Das Geschäft mit den Masken

Bis heute ist mir schleierhaft, wieso man in den Apotheken angeblich nicht die von der Stiftung Warentest empfohlene Aura 9320+ von 3M liefern konnte. Denn im Internet konnte man das Model des amerikanischen Marktführers vor der Pandemie ohne Probleme für um die 3,50 Euro das Stück kaufen. 

Wahrscheinlich wären die Gewinnmargen für die Apotheker „zu gering“ ausgefallen. Denn im Einkauf zahlen diese zwischen 0,70 bis 1,50 Euro für jede dieser Masken. Was einen Verkaufspreis von 6 Euro das Stück einen enormen, staatlich garantierten Gewinn von 4,50 bis 5,70 Euro für die Apotheker bedeutet. Daran dürfte sich der eine oder andere Apotheker gesundgestoßen haben.

Eigeninitiative 

Da auch die “Schnabeltier Masken” nicht wirklich gut passten und daher die Sonnenbrille immer beschlug, war ich froh, dass ich nicht allzu viel von diesen Masken gekauft hatte. Es war also Eigeninitiative gefordert. Ein genereller Nachteil von gefühlt 99 % aller Masken ist das alle nur viel zu kurze Gummibänder haben, welche man immer über die Ohren ziehen muss. Was auf kurz oder lang jedes Mal zu schmerzenden Ohrläppchen führt. 

Die 3M-Maske Aura 9320+ erhielt als einzige von der Stiftung Warentest gestatte Maske ein “Geeignet”. (Bild: 3M)

Anders hier die einzige FFP2-Maske, die im Test der Stiftung Warentest ein „Geeignete“ erhielt. Denn 3M-Maske Aura 9320+ wird mit zwei Gummibändern hinter dem Kopf fixiert. Kurzentschlossen richtete ich mir beim Vergleichsportal idealo.de einen Preiswecker für die 3M Aura 9320+ ein, welcher Ende April anschlug. 10 Stück der 3M Aura 9320+ für „nur“ 22,77 Euro (2,27 Euro pro Maske).

Positive Überraschung

Schon am nächsten Tag war das Paket mit der bestellten Ware bei mir. Alle Masken waren in einem großen Klarsichtbeutel verpack. Dazu war jede Einzelne noch mal separat eingeschweißt. Als ich die erste Maske zum Ausprobieren ausgepackte, fiel mir der starke Geruch der 3M-Maske auf, sodass ich sie gleich wieder abgesetzt und zum Ausdünsten in den Flur gehängt habe.

 Als ich die Maske 1-2 Tage später zum Besuch des Wochenmarktes aufgesetzt habe, war der chemisch anmutende Gestank verschwunden und ich war sehr positive vom Sitz der Aura 9320+ überrascht. Die Passform der Testsieger FFP2-Maske ist super! So hat die Maske z. B. am Nasenbügle eine Schaumstoffpolsterung, die die Maske dicht abschließen lässt, sodass auch die Sonnenbrille beim Tragen der Maske nicht beschlägt. Das besagte Schaumstoffpolster habe ich übrigens im Verdacht, für den Gestank verantwortlich zu sein.

Mein Fazit: 

Allen Verheißungen von Impfung und den Versprechungen der Politik von Lockerung zum Trotz bin ich der Überzeugung, dass uns die FFP2-Masken im Alltag noch lange erhalten bleiben. Ich bin froh, eine gut passende Maske gefunden zu haben. 

Die 3M-Maske ist zwar nicht gerade preiswert und muss immer vorher auslüften, aber das nehme ich bereitwillig in Kauf, denn ich habe jetzt endlich eine komfortable Maske gefunden, die sich sicher mit Gummibändern hinter dem Kopf fixieren lässt und zudem gut an das Gesicht anpasst, sodass ich diese auch über längere Zeit problemlos tragen kann. 

Wie sind Eure Erfahrungen mit OP- und FFP2-Masken? Schreibt mir über Eure Erlebnisse mit den medizinischen Masken hier im Kommentar oder Facebook und Twitter. 

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Studie: Fitness treibt Kognition von Vorschulkindern an

Eine Studie der University of Illinois Urbana-Champaign zeigen, dass auch der Kopf der Kinder vom Sport profitiert. (Bild: Pixabay/Charyl Patrice Lee)

Vier bis sechs Jahre alte Kinder, die im Test weiterliefen als Gleichaltrige, schnitten auch kognitiv und bei anderen Werten der Gehirnfunktion besser ab. Zu dem Ergebnis kommt die University of Illinois Urbana-Champaign in einer neuen Studie. Der Test sollte die kardiorespiratorische Gesundheit feststellen. Laut den Experten besteht der Zusammenhang zwischen kardiorespiratorischer Fitness und kognitiver Gesundheit früher als bisher angenommen.

Um die Beziehung zwischen kardiorespiratorischer Fitness und Gehirngesundheit besser zu verstehen, haben die Forscher bei 59 Kindern im Vorschulalter verschiedene Tests durchgeführt. Die Kinder gingen zum Beispiel so weit, wie sie es in sechs Minuten schafften. Ein weiterer Test untersuchte die intellektuellen Fähigkeiten jedes Kindes.

Ein computergestützter Test ermittelte, wie gut sich die Kinder auf den wichtigen Teil eines Bildes konzentrieren und dabei ablenkende Infos ignorieren konnten. Die Teilnehmer nahmen auch an einer computergestützten Aufgabe teil, bei der sie ihre Antworten, je nachdem, ob Blumen oder Herzen auf dem Bildschirm auftauchten, ändern mussten. Mit diesem Test wurde ihre geistige Flexibilität untersucht. Details wurden im “Journal of Clinical Medicine” publiziert.

Eine Untergruppe von 33 Kindern absolvierte auch eine auditorische Aufgabe, bei der sie auf bestimmte Geräusche reagieren sollten und auf andere wiederum nicht. Dabei trugen sie eine EEG-Haube. Das EEG maß die elektrische Aktivität während der Aufgabe zur kognitiven Kontrolle. Laut der statistischen Analyse bestand ein Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und kognitiven Fähigkeiten sowie der Gehirnfunktion.

Frühe Entwicklung

Die fitteren Kinder schnitten bei allen Tests besser ab, so Forschungsleiterin Shelby Keye. Die Studie beweise jedoch nicht, dass eine kardiorespiratorische Fitness die kognitiven Fähigkeiten bei kleinen Kindern verbessert. Sie belege aber, dass diese zwei Bereiche sehr eng miteinander verbunden sind. Das gelte sogar bei Kindern, die erst vier Jahre alt sind.

Keye zufolge konzentrierten sich die meisten Studien bisher auf den Zusammenhang zwischen Fitness und Gehirngesundheit auf Erwachsene oder vorpubertäre oder pubertäre Kinder. Diese Studien fanden durchgängig positive Korrelationen zwischen der aeroben körperlichen Belastbarkeit und den schulischen Leistungen sowie den kognitiven Fähigkeiten. 

Früheren Studien nach korreliert eine größere kardiorespiratorische Fitness bei älteren Kindern und Erwachsenen mit der relativen Größe und Konnektivität der Gehirnstrukturen, die bei der kognitiven Kontrolle eine Rolle spielen. Es sei jedoch bisher nicht bekannt gewesen, an welchem Punkt der Entwicklung in der Kindheit dieser Zusammenhang auftritt. 

Ältere Studien legen nahe, dass Vorschulkinder wie ältere Kinder und Erwachsene die täglich empfohlenen Werte für körperliche Aktivität nicht erreichen. Laut den Wissenschaftlern ist das Anlass zur Besorgnis, da im Gehirn die Entwicklung von entscheidenden kognitiven Kontrollprozessen in der frühen Kindheit beginnt und sich bis ins frühe Erwachsenenleben fortsetzt.

Verlängerter Lockdown nach gestrigen Corona-Gipfel

Corona-Gipfel: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown. (Bild: Wikipedia)

Am gestrigen Dienstag fand die letzte Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundeskanzlerin statt. Das am späten Abend gegen 22 Uhr nach einer Marathonsitzung im Kanzleramt verkündeten Ergebnis ist für mich wenig überraschend gewesen.

Heißt es doch wie zu erwarten war, dass der derzeitige Lockdown verlängert wird. Genau genommen geht die Verlängerung bis zum 14. Februar. Bis dahin sollen die Kitas und Schulen weiterhin geschlossen bleiben. Für systemrelevante Berufsgruppen mit Kindern gibt es weiterhin eine Notbetreuung.

Medizinische Masken
Neu ist die bundesweite Pflicht zum Tragen von medizinischen OP- oder FFP2-Masken (ohne Ventil) beim Einkaufen oder im Öffentlichen-Personen-Nahverkehr. Die medizinische Maskenpflicht, welche bereits zuvor im vom Erreger SARS-CoV-2 stark betroffen in Bayern eingeführt wurde, gilt nun bundesweit. Somit gehören Tücher, Schals und selbst genähte Masken der Vergangenheit an.

Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)

Home-Office-Pflicht
Klarheit gibt es nun auch in Sachen Home-Office für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Denn Bund und Länder haben beim Corona-Gipfel beschlossen, dass Arbeitnehmer einen weitgehenden Anspruch auf Home-Office haben.

Hierzu soll das Bundesarbeitsministerium nun eine entsprechende Verordnung erlassen, welche bis 15. März diese Jahresgültigkeit hat. Daher müssen künftig Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Arbeiten aus dem Home-Office überall dort ermöglichen, wo es das Tätigkeitsfeld zulässt. So sollen Kontakte am Arbeitsort sowie auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden.

Virus-Mutationen
Als Grund für die Verlängerung des Lockdowns und die weiteren Maßnahmen führte die sichtlich gehetzt wirkende Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Abend die aggressiven neuen Virus-Mutationen an. Insbesondere die Sars-CoV-2 Virus-Mutation B.1.1.7 welche inzwischen in Großbritannien und Irland die Pandemie zu dominieren scheint bereiten der Kanzlerin und den Experten Sorgen. Der Virologe Christian Drosten hält es für möglich, die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation noch einzudämmen. Entscheidend ist das Verhalten der Bürger, um der Verbreitung der Coronavirus-Mutation B.1.1.7 einhalt zu gebieten.

Kitas & Schulen
Galten Kindertagesstätten laut der „Corona-KiTa-Studie“ bisher nicht als Pandemietreiber, scheint die Mutation B.1.1.7 sich hier anders zu verhalten als die vorherigen Varianten. Zudem besteht, durch die höhere Ansteckungsgefahr das Risiko bisherigen Erfolge zu verspielen.

Daher bleiben auch die Kindertagesstätten und Schulen bis mindestens zum 14. Februar geschlossen. Was wiederum die Eltern, allen voran Alleinerziehende hart trifft. Denn mit einem Kleinkind im Haus ist das Home-Office oftmals, Verfügung hin oder her eine reine Illusion.

Fazit
Mein Fazit, des gestrigen Corona-Gipfel im Bundeskanzleramt ist, dass man nur hoffen kann, dass die Lage alsbald in den Griff bekommen wird. Denn allmählich schwindet die Energie und Kraft, diese seit bald einem Jahr anhaltende Krise bewältigen zu können. Ich finde, dass einige Maßnahmen wie z. B. die Pflicht für die Nutzung von medizinischen Masken oder der zum Home-Office schon spätestens im September des letzten Jahres hätten starten müssen.

Ich wünsche allen, dass Ihr gesund und mir gewogen bleibt!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf Kinder

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder. (Bild: BBC Creative/Unsplash)

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Kontaktbeschränkungen, strenge Regeln an den Kitas, in den Schulen oder bei der Kinderbetreuung im Homeoffice schon fast zur Normalität geworden. Doch wie sehr belastet diese Situation Kinder wirklich, und was können Eltern unternehmen, um ihrem Kind entsprechend beizustehen?

Eines kann vorweggesagt werden, die derzeitige Situation stellt jedenfalls eine psychische Belastung und Herausforderung für Kinder, genauso wie für Erwachsene dar. Eine Studie, die am Hamburger Universitätsklinikum durchgeführt wurde, und die sich mit der seelischen Gesundheit von Kindern während der Pandemie beschäftigte, zeigte eindeutige Ergebnisse.

Es konnte festgestellt werden, dass es bei Kindern keinen allgemein typischen Reaktionsmechanismus gibt, der bei jedem Kind auf gleiche Weise zum Vorschein tritt. Jedes Kind reagiert anders auf die Situation, weshalb auch die Symptome unterschiedlich verlaufen.

Zu den häufigsten Auswirkungen gehören demzufolge Konzentrationsschwäche, Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, und sogenannte Zwangshandlungen. Zwangshandlungen treten immer dann auf, wenn seelische Unruhe und Ängste vorherrschen.

Diese Handlungen verschaffen ein vermeintliches Gefühl an Sicherheit und tragen zur Stabilisierung der emotionalen Verfassung bei. So zeigten sich diese Zwangshandlungen in Kindern insbesondere in einem verstärkten Kontrollieren der Kinderzimmertüre, ob diese abgeschlossen ist oder das Fenster verriegelt ist. Einige Kinder wuschen sich während der Studie krampfhaft und übermäßig oft die Hände. So konnte man feststellen, dass vor allem Sauberkeits- und Sicherheitszwänge im Zusammenhang mit der Pandemie auftreten.

Ein weiterer Faktor, der in diesem Kontext beachtet werden muss, ist das soziale und familiäre Umfeld des Kindes. Seit Beginn der Pandemie ist das familiäre System der meisten Kinder sehr durcheinander geraten. Manche Eltern, welche in systemrelevanten Stellen tätig sind, hatten plötzlich viel mehr Arbeit und weniger Zeit für die Familie und die Kinder.

Andere Elternteile wiederum waren von Kurzarbeit oder sogar einem Jobverlust betroffen und verbrachten plötzlich viel mehr Zeit zuhause als zuvor. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die mentale Verfassung der Eltern auch auf die Kinder auswirkt, zumal es auch mehr zu Konflikten innerhalb der Familie kommen kann. Wie die Erwachsenen also auf die Krise reagieren, wirkt sich unmittelbar auf die Kinder aus, da Erwachsene ihre Vorbilder und sozusagen eine Orientierungshilfe darstellen.

Meine Tipps wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen!

Weiterhin Struktur im Alltag geben

Mit Beginn der Pandemie hat sich plötzlich der Alltag Ihres Kindes von einem Moment auf den anderen geändert. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, noch an einem strukturierten Tagesablauf festzuhalten. Hierbei sind To-Do-Listen besonders hilfreich, die eine kleine Orientierung und Motivation für die Erledigung der Aufgaben bieten.

Regelmäßige Bewegung

Auch wenn der Turnunterricht zurzeit nicht stattfindet, das Kind nicht mit anderen Kindern spielen darf und der Sportverein derzeit geschlossen ist – sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig, ausreichend Bewegung bieten. Denn das löst im Körper Glückshormone aus und leistet einen bedeutenden Beitrag zur mentalen Verfassung des Kindes.

Ermutigung und Wertschätzung vorleben

Die strengen Corona-Regeln bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich. Sie sollten trotzdem eine offene und verständnisvolle Kommunikation mit Ihrem Kind pflegen und ihm eine positive Einstellung vorleben.

Konflikte emphatisch lösen

Wie bereits erwähnt, kann das vermehrte Zusammensein zu Reibereien in der Familie führen. Hier sollten Sie versuchen, Streitigkeiten mit Empathie zu lösen. Lehren Sie Ihrem Kind, mehr Mitgefühl und Verständnis anderen gegenüber aufzubringen, sodass es lernt, mit Konflikten besser umzugehen.

Die Corona-Pandemie stellt eine herausfordernde Zeit sowohl für Kinder als auch die Eltern selbst dar. Die hier vorgestellten Tipps sollen daher für jedes Elternteil eine kleine Unterstützung bieten, um mit dieser schwierigen Situation besser umgehen und richtig handeln zu können. Sind Sie jedoch mit der Situation zu überfordert und finden keinen Ausweg mehr, dann scheuen Sie nicht davor zurück, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bis demnächst bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Kommentar – zu den strengeren Kontaktbeschränkung

Kommentar - zu den strengeren #Kontaktbeschränkung (Bild: Element5 Digital/Unsplash)

Die neuen, strengeren Kontaktbeschränkung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie welche, am vergangenen Dienstag, den 5. Januar 2021 von Bund und Ländern beschlossen worden sind, gelten auch für Kinder. Die bisher geltenden Ausnahmen für Babys und Kleinkinder fallen damit ersatzlos weg.

Grund sind die nach wie vor hohen Infektionen mit dem Coronavirus im Land sowie die Gefahr durch die aggressivere, mutierte Virusvariante des SARS-CoV-2 Erregers aus Großbritannien. Zudem dürfte auch der leichtsinnige Umgang einiger weniger Tausend Menschen mit dem Coronavirus zu dessen Verbreitung beigetragen haben.

Eine Verschärfung der in Deutschland relativ leichten Einschränkungen war daher längst überfällig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach nach der Konferenz mit den Regierungschefs der Länder von Maßnahmen die „einschneidend“ seien. Alle seit dem 16. Dezember geltenden Maßnahmen werden nach einem Beschluss der Minister­präsidenten­konferenz am Dienstag bis zum 31. Januar 2021, verlängert und zum Teil ausgeweitet worden.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)

Insbesondere Familien mit Kindern sind von den verschärften Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen. So dürfen sich im privaten Bereich die Personen eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person (inkl. Babys/Kleinkinder) treffen, die nicht im selben Haushalt lebt. Auch fällt bis mindestens 31. Januar 2021 die Betreuung in den Kindergärten und der Präsenzunterricht an den Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen aus. All das stellt nicht nur Alleinerziehende Eltern vor große Herausforderungen. Zumal wie u. a. in Berlin die Lernplattformen Namens „Lernraum Berlin“ gar nicht oder nur schlecht funktionieren. 

Es beliebt daher abzuwarten, wie es dieser Tage mit den härteren Ausgangsbeschränkungen in Deutschland weitergehen soll, zumal man törichterweise die Sommerferien ungenutzt gelassen hat, anstatt sich auf die nächste Welle an Covid-19 Infeketionenwelle sinnvoll vorzubereiten. Nun muss alles wieder schnell “übers Bein gebrochen“ werden. Hier hätte man vieles besser machen können. Für Familien mit Kindern beliebt zu hoffen, dass man das Coronavirus bis Ostern soweit in den Griff bekommt, dass man langsam wieder daran denken kann, ein normales, geregeltes Leben mit Kindergarten, Schule und Freunden zu haben. Bis dahin müssen wir durchhalten und das Beste daraus machen!

Bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Kinder und das Corona-Virus

#HauptstadtPapa - Kinder und das Corona-Virus. Gespeerte Parks und Spielplätze. (Bild: Pixabay/Free-Photos)

Dieser Tage werden alle Eltern, insbesondere wir alleinerziehende, auf eine harte Probe gestellt, nicht nur in Deutschland. Durch das inzwischen zur Pandemie gewordene Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des alltäglichen Lebens wie geschlossene Kitas, Schulen, Parks oder Spielplätze, werden Eltern vor große Herausforderungen gestellt!

Die Großeltern scheiden derzeit als Helfer aus. Denn sie gehören in den allermeisten Fällen zu den Risikogruppen, bei denen eine Infektion mit dem Corona-Virus einen schweren Verlauf mit der Lungenkrankheit COVID-19 befürchten lässt.

Dieser Wegfall der Großeltern als Unterstützer in der Krise stellt vor allem uns Alleinerziehende vor große Probleme. Denn wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes alleine dar und müssen diese Herausforderung allein auf unseren eigenen Schultern tragen. Währenddessen kann man mit größeren Kindern schon über das Corona-Virus und dessen Gefahren sprechen – und dies sollte man auch tun.

Kleinkindern und das Corona-Virus

Eltern von Kleinkindern stehen vor dem Dilemma, dass es für die Kleinen noch unmöglich ist, dass Problem respektive die Gefahren des Corona-Virus zu begreifen. Denn für Kleinkinder ist es nicht nachvollziehbar, dass sie trotz strahlenden Sonnenscheines nicht auf dem gesperrten Spielplatz oder mit anderen Kindern spielen dürfen. 

Während die Kleinen Schnee oder Regen sehen können, ist die Gefahr durch ein Virus, wie das Corona-Virus (SARS-CoV-2) selbst für Erwachsene, oft nur schwer zu fassen. Wie sollen es da Kleinkinder verstehen können? 

Wer dazu noch in einer beengten Großstadtwohnung ohne Garten wohnt, hat es besonders schwer, den Nachwuchs richtig auszupowern. Hier bleibt nur die Möglichkeit von kleinen Spaziergängen in der nahen Umgebung, natürlich mit dem geboten Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, um dem drohenden Lagerkoller zu entgehen.

Glückliche Gartenbesitzer

Glück im Unglück hat, wer ein Haus oder Wohnung mit einem eigenen Garten sein Eigen nennt. Denn der eigene Garten kann selbst im Fall der Corona bedingten Quarantäne noch weiter genutzt werden. So jedenfalls nach dem derzeitigen Stand der Dinge. Auch wenn sicherlich nur die wenigsten Rutsche, Schaukel, Wippe & Co. im eigenen Garten haben dürften, ist hier meist genügend Platz, um gefahrlos spielen zu können.

Tipp: Jedes Mal, wenn man draußen war, egal, ob spazieren gehen oder im Garten spielen, immer direkt gründlich die Hände mit Seife waschen! Hierbei hat sich übrigens das zweimalige Singen der ersten Strophe des Kinderliedes „Alle meine Entchen” als Zeitparameter schon gut bewährt.

Noten - Alle meine Entchen.
Noten – Alle meine Entchen.

Keine Panik auf der Titanic!

Zum Schluss möchte Euch allen noch einen – wie ich finde – wichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben: Das Leben geht trotz Corona-Pandemie weiter und es gibt, wenngleich derzeit nur im Hintergrund, auch noch andere, schöne Dinge, wie etwa das Frühlingserwachen mit all seiner bunten Blütenvielfalt. 

Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)
Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)

Versucht Eure Wahrnehmung auch auf andere, schöne, kleine Dinge zu lenken, damit nicht am Schluss das persönliche Wohlbefinden nicht auf der Strecke bleibt. Denn das ist ebenso wichtig, wie die körperliche Gesundheit. 

Bleibt gesund und positiv gestimmt, euer #HauptstadtPapa!

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