Studie: Fitness treibt Kognition von Vorschulkindern an

Eine Studie der University of Illinois Urbana-Champaign zeigen, dass auch der Kopf der Kinder vom Sport profitiert. (Bild: Pixabay/Charyl Patrice Lee)

Vier bis sechs Jahre alte Kinder, die im Test weiterliefen als Gleichaltrige, schnitten auch kognitiv und bei anderen Werten der Gehirnfunktion besser ab. Zu dem Ergebnis kommt die University of Illinois Urbana-Champaign in einer neuen Studie. Der Test sollte die kardiorespiratorische Gesundheit feststellen. Laut den Experten besteht der Zusammenhang zwischen kardiorespiratorischer Fitness und kognitiver Gesundheit früher als bisher angenommen.

Um die Beziehung zwischen kardiorespiratorischer Fitness und Gehirngesundheit besser zu verstehen, haben die Forscher bei 59 Kindern im Vorschulalter verschiedene Tests durchgeführt. Die Kinder gingen zum Beispiel so weit, wie sie es in sechs Minuten schafften. Ein weiterer Test untersuchte die intellektuellen Fähigkeiten jedes Kindes.

Ein computergestützter Test ermittelte, wie gut sich die Kinder auf den wichtigen Teil eines Bildes konzentrieren und dabei ablenkende Infos ignorieren konnten. Die Teilnehmer nahmen auch an einer computergestützten Aufgabe teil, bei der sie ihre Antworten, je nachdem, ob Blumen oder Herzen auf dem Bildschirm auftauchten, ändern mussten. Mit diesem Test wurde ihre geistige Flexibilität untersucht. Details wurden im “Journal of Clinical Medicine” publiziert.

Eine Untergruppe von 33 Kindern absolvierte auch eine auditorische Aufgabe, bei der sie auf bestimmte Geräusche reagieren sollten und auf andere wiederum nicht. Dabei trugen sie eine EEG-Haube. Das EEG maß die elektrische Aktivität während der Aufgabe zur kognitiven Kontrolle. Laut der statistischen Analyse bestand ein Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und kognitiven Fähigkeiten sowie der Gehirnfunktion.

Frühe Entwicklung

Die fitteren Kinder schnitten bei allen Tests besser ab, so Forschungsleiterin Shelby Keye. Die Studie beweise jedoch nicht, dass eine kardiorespiratorische Fitness die kognitiven Fähigkeiten bei kleinen Kindern verbessert. Sie belege aber, dass diese zwei Bereiche sehr eng miteinander verbunden sind. Das gelte sogar bei Kindern, die erst vier Jahre alt sind.

Keye zufolge konzentrierten sich die meisten Studien bisher auf den Zusammenhang zwischen Fitness und Gehirngesundheit auf Erwachsene oder vorpubertäre oder pubertäre Kinder. Diese Studien fanden durchgängig positive Korrelationen zwischen der aeroben körperlichen Belastbarkeit und den schulischen Leistungen sowie den kognitiven Fähigkeiten. 

Früheren Studien nach korreliert eine größere kardiorespiratorische Fitness bei älteren Kindern und Erwachsenen mit der relativen Größe und Konnektivität der Gehirnstrukturen, die bei der kognitiven Kontrolle eine Rolle spielen. Es sei jedoch bisher nicht bekannt gewesen, an welchem Punkt der Entwicklung in der Kindheit dieser Zusammenhang auftritt. 

Ältere Studien legen nahe, dass Vorschulkinder wie ältere Kinder und Erwachsene die täglich empfohlenen Werte für körperliche Aktivität nicht erreichen. Laut den Wissenschaftlern ist das Anlass zur Besorgnis, da im Gehirn die Entwicklung von entscheidenden kognitiven Kontrollprozessen in der frühen Kindheit beginnt und sich bis ins frühe Erwachsenenleben fortsetzt.

Verlängerter Lockdown nach gestrigen Corona-Gipfel

Corona-Gipfel: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown. (Bild: Wikipedia)

Am gestrigen Dienstag fand die letzte Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundeskanzlerin statt. Das am späten Abend gegen 22 Uhr nach einer Marathonsitzung im Kanzleramt verkündeten Ergebnis ist für mich wenig überraschend gewesen.

Heißt es doch wie zu erwarten war, dass der derzeitige Lockdown verlängert wird. Genau genommen geht die Verlängerung bis zum 14. Februar. Bis dahin sollen die Kitas und Schulen weiterhin geschlossen bleiben. Für systemrelevante Berufsgruppen mit Kindern gibt es weiterhin eine Notbetreuung.

Medizinische Masken
Neu ist die bundesweite Pflicht zum Tragen von medizinischen OP- oder FFP2-Masken (ohne Ventil) beim Einkaufen oder im Öffentlichen-Personen-Nahverkehr. Die medizinische Maskenpflicht, welche bereits zuvor im vom Erreger SARS-CoV-2 stark betroffen in Bayern eingeführt wurde, gilt nun bundesweit. Somit gehören Tücher, Schals und selbst genähte Masken der Vergangenheit an.

Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)

Home-Office-Pflicht
Klarheit gibt es nun auch in Sachen Home-Office für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Denn Bund und Länder haben beim Corona-Gipfel beschlossen, dass Arbeitnehmer einen weitgehenden Anspruch auf Home-Office haben.

Hierzu soll das Bundesarbeitsministerium nun eine entsprechende Verordnung erlassen, welche bis 15. März diese Jahresgültigkeit hat. Daher müssen künftig Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Arbeiten aus dem Home-Office überall dort ermöglichen, wo es das Tätigkeitsfeld zulässt. So sollen Kontakte am Arbeitsort sowie auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden.

Virus-Mutationen
Als Grund für die Verlängerung des Lockdowns und die weiteren Maßnahmen führte die sichtlich gehetzt wirkende Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Abend die aggressiven neuen Virus-Mutationen an. Insbesondere die Sars-CoV-2 Virus-Mutation B.1.1.7 welche inzwischen in Großbritannien und Irland die Pandemie zu dominieren scheint bereiten der Kanzlerin und den Experten Sorgen. Der Virologe Christian Drosten hält es für möglich, die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation noch einzudämmen. Entscheidend ist das Verhalten der Bürger, um der Verbreitung der Coronavirus-Mutation B.1.1.7 einhalt zu gebieten.

Kitas & Schulen
Galten Kindertagesstätten laut der „Corona-KiTa-Studie“ bisher nicht als Pandemietreiber, scheint die Mutation B.1.1.7 sich hier anders zu verhalten als die vorherigen Varianten. Zudem besteht, durch die höhere Ansteckungsgefahr das Risiko bisherigen Erfolge zu verspielen.

Daher bleiben auch die Kindertagesstätten und Schulen bis mindestens zum 14. Februar geschlossen. Was wiederum die Eltern, allen voran Alleinerziehende hart trifft. Denn mit einem Kleinkind im Haus ist das Home-Office oftmals, Verfügung hin oder her eine reine Illusion.

Fazit
Mein Fazit, des gestrigen Corona-Gipfel im Bundeskanzleramt ist, dass man nur hoffen kann, dass die Lage alsbald in den Griff bekommen wird. Denn allmählich schwindet die Energie und Kraft, diese seit bald einem Jahr anhaltende Krise bewältigen zu können. Ich finde, dass einige Maßnahmen wie z. B. die Pflicht für die Nutzung von medizinischen Masken oder der zum Home-Office schon spätestens im September des letzten Jahres hätten starten müssen.

Ich wünsche allen, dass Ihr gesund und mir gewogen bleibt!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf Kinder

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder. (Bild: BBC Creative/Unsplash)

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Kontaktbeschränkungen, strenge Regeln an den Kitas, in den Schulen oder bei der Kinderbetreuung im Homeoffice schon fast zur Normalität geworden. Doch wie sehr belastet diese Situation Kinder wirklich, und was können Eltern unternehmen, um ihrem Kind entsprechend beizustehen?

Eines kann vorweggesagt werden, die derzeitige Situation stellt jedenfalls eine psychische Belastung und Herausforderung für Kinder, genauso wie für Erwachsene dar. Eine Studie, die am Hamburger Universitätsklinikum durchgeführt wurde, und die sich mit der seelischen Gesundheit von Kindern während der Pandemie beschäftigte, zeigte eindeutige Ergebnisse.

Es konnte festgestellt werden, dass es bei Kindern keinen allgemein typischen Reaktionsmechanismus gibt, der bei jedem Kind auf gleiche Weise zum Vorschein tritt. Jedes Kind reagiert anders auf die Situation, weshalb auch die Symptome unterschiedlich verlaufen.

Zu den häufigsten Auswirkungen gehören demzufolge Konzentrationsschwäche, Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, und sogenannte Zwangshandlungen. Zwangshandlungen treten immer dann auf, wenn seelische Unruhe und Ängste vorherrschen.

Diese Handlungen verschaffen ein vermeintliches Gefühl an Sicherheit und tragen zur Stabilisierung der emotionalen Verfassung bei. So zeigten sich diese Zwangshandlungen in Kindern insbesondere in einem verstärkten Kontrollieren der Kinderzimmertüre, ob diese abgeschlossen ist oder das Fenster verriegelt ist. Einige Kinder wuschen sich während der Studie krampfhaft und übermäßig oft die Hände. So konnte man feststellen, dass vor allem Sauberkeits- und Sicherheitszwänge im Zusammenhang mit der Pandemie auftreten.

Ein weiterer Faktor, der in diesem Kontext beachtet werden muss, ist das soziale und familiäre Umfeld des Kindes. Seit Beginn der Pandemie ist das familiäre System der meisten Kinder sehr durcheinander geraten. Manche Eltern, welche in systemrelevanten Stellen tätig sind, hatten plötzlich viel mehr Arbeit und weniger Zeit für die Familie und die Kinder.

Andere Elternteile wiederum waren von Kurzarbeit oder sogar einem Jobverlust betroffen und verbrachten plötzlich viel mehr Zeit zuhause als zuvor. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die mentale Verfassung der Eltern auch auf die Kinder auswirkt, zumal es auch mehr zu Konflikten innerhalb der Familie kommen kann. Wie die Erwachsenen also auf die Krise reagieren, wirkt sich unmittelbar auf die Kinder aus, da Erwachsene ihre Vorbilder und sozusagen eine Orientierungshilfe darstellen.

Meine Tipps wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen!

Weiterhin Struktur im Alltag geben

Mit Beginn der Pandemie hat sich plötzlich der Alltag Ihres Kindes von einem Moment auf den anderen geändert. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, noch an einem strukturierten Tagesablauf festzuhalten. Hierbei sind To-Do-Listen besonders hilfreich, die eine kleine Orientierung und Motivation für die Erledigung der Aufgaben bieten.

Regelmäßige Bewegung

Auch wenn der Turnunterricht zurzeit nicht stattfindet, das Kind nicht mit anderen Kindern spielen darf und der Sportverein derzeit geschlossen ist – sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig, ausreichend Bewegung bieten. Denn das löst im Körper Glückshormone aus und leistet einen bedeutenden Beitrag zur mentalen Verfassung des Kindes.

Ermutigung und Wertschätzung vorleben

Die strengen Corona-Regeln bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich. Sie sollten trotzdem eine offene und verständnisvolle Kommunikation mit Ihrem Kind pflegen und ihm eine positive Einstellung vorleben.

Konflikte emphatisch lösen

Wie bereits erwähnt, kann das vermehrte Zusammensein zu Reibereien in der Familie führen. Hier sollten Sie versuchen, Streitigkeiten mit Empathie zu lösen. Lehren Sie Ihrem Kind, mehr Mitgefühl und Verständnis anderen gegenüber aufzubringen, sodass es lernt, mit Konflikten besser umzugehen.

Die Corona-Pandemie stellt eine herausfordernde Zeit sowohl für Kinder als auch die Eltern selbst dar. Die hier vorgestellten Tipps sollen daher für jedes Elternteil eine kleine Unterstützung bieten, um mit dieser schwierigen Situation besser umgehen und richtig handeln zu können. Sind Sie jedoch mit der Situation zu überfordert und finden keinen Ausweg mehr, dann scheuen Sie nicht davor zurück, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bis demnächst bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Kommentar – zu den strengeren Kontaktbeschränkung

Kommentar - zu den strengeren #Kontaktbeschränkung (Bild: Element5 Digital/Unsplash)

Die neuen, strengeren Kontaktbeschränkung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie welche, am vergangenen Dienstag, den 5. Januar 2021 von Bund und Ländern beschlossen worden sind, gelten auch für Kinder. Die bisher geltenden Ausnahmen für Babys und Kleinkinder fallen damit ersatzlos weg.

Grund sind die nach wie vor hohen Infektionen mit dem Coronavirus im Land sowie die Gefahr durch die aggressivere, mutierte Virusvariante des SARS-CoV-2 Erregers aus Großbritannien. Zudem dürfte auch der leichtsinnige Umgang einiger weniger Tausend Menschen mit dem Coronavirus zu dessen Verbreitung beigetragen haben.

Eine Verschärfung der in Deutschland relativ leichten Einschränkungen war daher längst überfällig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach nach der Konferenz mit den Regierungschefs der Länder von Maßnahmen die „einschneidend“ seien. Alle seit dem 16. Dezember geltenden Maßnahmen werden nach einem Beschluss der Minister­präsidenten­konferenz am Dienstag bis zum 31. Januar 2021, verlängert und zum Teil ausgeweitet worden.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)

Insbesondere Familien mit Kindern sind von den verschärften Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen. So dürfen sich im privaten Bereich die Personen eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person (inkl. Babys/Kleinkinder) treffen, die nicht im selben Haushalt lebt. Auch fällt bis mindestens 31. Januar 2021 die Betreuung in den Kindergärten und der Präsenzunterricht an den Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen aus. All das stellt nicht nur Alleinerziehende Eltern vor große Herausforderungen. Zumal wie u. a. in Berlin die Lernplattformen Namens „Lernraum Berlin“ gar nicht oder nur schlecht funktionieren. 

Es beliebt daher abzuwarten, wie es dieser Tage mit den härteren Ausgangsbeschränkungen in Deutschland weitergehen soll, zumal man törichterweise die Sommerferien ungenutzt gelassen hat, anstatt sich auf die nächste Welle an Covid-19 Infeketionenwelle sinnvoll vorzubereiten. Nun muss alles wieder schnell “übers Bein gebrochen“ werden. Hier hätte man vieles besser machen können. Für Familien mit Kindern beliebt zu hoffen, dass man das Coronavirus bis Ostern soweit in den Griff bekommt, dass man langsam wieder daran denken kann, ein normales, geregeltes Leben mit Kindergarten, Schule und Freunden zu haben. Bis dahin müssen wir durchhalten und das Beste daraus machen!

Bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Kinder und das Corona-Virus

#HauptstadtPapa - Kinder und das Corona-Virus. Gespeerte Parks und Spielplätze. (Bild: Pixabay/Free-Photos)

Dieser Tage werden alle Eltern, insbesondere wir alleinerziehende, auf eine harte Probe gestellt, nicht nur in Deutschland. Durch das inzwischen zur Pandemie gewordene Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des alltäglichen Lebens wie geschlossene Kitas, Schulen, Parks oder Spielplätze, werden Eltern vor große Herausforderungen gestellt!

Die Großeltern scheiden derzeit als Helfer aus. Denn sie gehören in den allermeisten Fällen zu den Risikogruppen, bei denen eine Infektion mit dem Corona-Virus einen schweren Verlauf mit der Lungenkrankheit COVID-19 befürchten lässt.

Dieser Wegfall der Großeltern als Unterstützer in der Krise stellt vor allem uns Alleinerziehende vor große Probleme. Denn wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes alleine dar und müssen diese Herausforderung allein auf unseren eigenen Schultern tragen. Währenddessen kann man mit größeren Kindern schon über das Corona-Virus und dessen Gefahren sprechen – und dies sollte man auch tun.

Kleinkindern und das Corona-Virus

Eltern von Kleinkindern stehen vor dem Dilemma, dass es für die Kleinen noch unmöglich ist, dass Problem respektive die Gefahren des Corona-Virus zu begreifen. Denn für Kleinkinder ist es nicht nachvollziehbar, dass sie trotz strahlenden Sonnenscheines nicht auf dem gesperrten Spielplatz oder mit anderen Kindern spielen dürfen. 

Während die Kleinen Schnee oder Regen sehen können, ist die Gefahr durch ein Virus, wie das Corona-Virus (SARS-CoV-2) selbst für Erwachsene, oft nur schwer zu fassen. Wie sollen es da Kleinkinder verstehen können? 

Wer dazu noch in einer beengten Großstadtwohnung ohne Garten wohnt, hat es besonders schwer, den Nachwuchs richtig auszupowern. Hier bleibt nur die Möglichkeit von kleinen Spaziergängen in der nahen Umgebung, natürlich mit dem geboten Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, um dem drohenden Lagerkoller zu entgehen.

Glückliche Gartenbesitzer

Glück im Unglück hat, wer ein Haus oder Wohnung mit einem eigenen Garten sein Eigen nennt. Denn der eigene Garten kann selbst im Fall der Corona bedingten Quarantäne noch weiter genutzt werden. So jedenfalls nach dem derzeitigen Stand der Dinge. Auch wenn sicherlich nur die wenigsten Rutsche, Schaukel, Wippe & Co. im eigenen Garten haben dürften, ist hier meist genügend Platz, um gefahrlos spielen zu können.

Tipp: Jedes Mal, wenn man draußen war, egal, ob spazieren gehen oder im Garten spielen, immer direkt gründlich die Hände mit Seife waschen! Hierbei hat sich übrigens das zweimalige Singen der ersten Strophe des Kinderliedes „Alle meine Entchen” als Zeitparameter schon gut bewährt.

Noten - Alle meine Entchen.
Noten – Alle meine Entchen.

Keine Panik auf der Titanic!

Zum Schluss möchte Euch allen noch einen – wie ich finde – wichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben: Das Leben geht trotz Corona-Pandemie weiter und es gibt, wenngleich derzeit nur im Hintergrund, auch noch andere, schöne Dinge, wie etwa das Frühlingserwachen mit all seiner bunten Blütenvielfalt. 

Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)
Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)

Versucht Eure Wahrnehmung auch auf andere, schöne, kleine Dinge zu lenken, damit nicht am Schluss das persönliche Wohlbefinden nicht auf der Strecke bleibt. Denn das ist ebenso wichtig, wie die körperliche Gesundheit. 

Bleibt gesund und positiv gestimmt, euer #HauptstadtPapa!

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