Verlängerter Lockdown nach gestrigen Corona-Gipfel

Corona-Gipfel: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown. (Bild: Wikipedia)

Am gestrigen Dienstag fand die letzte Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundeskanzlerin statt. Das am späten Abend gegen 22 Uhr nach einer Marathonsitzung im Kanzleramt verkündeten Ergebnis ist für mich wenig überraschend gewesen.

Heißt es doch wie zu erwarten war, dass der derzeitige Lockdown verlängert wird. Genau genommen geht die Verlängerung bis zum 14. Februar. Bis dahin sollen die Kitas und Schulen weiterhin geschlossen bleiben. Für systemrelevante Berufsgruppen mit Kindern gibt es weiterhin eine Notbetreuung.

Medizinische Masken
Neu ist die bundesweite Pflicht zum Tragen von medizinischen OP- oder FFP2-Masken (ohne Ventil) beim Einkaufen oder im Öffentlichen-Personen-Nahverkehr. Die medizinische Maskenpflicht, welche bereits zuvor im vom Erreger SARS-CoV-2 stark betroffen in Bayern eingeführt wurde, gilt nun bundesweit. Somit gehören Tücher, Schals und selbst genähte Masken der Vergangenheit an.

Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine der FFP2-Maske gleiche amerikanische KN95-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)
Eine klassiche OP-Maske. (Bild: Markus Winkler/ Unsplash)

Home-Office-Pflicht
Klarheit gibt es nun auch in Sachen Home-Office für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Denn Bund und Länder haben beim Corona-Gipfel beschlossen, dass Arbeitnehmer einen weitgehenden Anspruch auf Home-Office haben.

Hierzu soll das Bundesarbeitsministerium nun eine entsprechende Verordnung erlassen, welche bis 15. März diese Jahresgültigkeit hat. Daher müssen künftig Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Arbeiten aus dem Home-Office überall dort ermöglichen, wo es das Tätigkeitsfeld zulässt. So sollen Kontakte am Arbeitsort sowie auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden.

Virus-Mutationen
Als Grund für die Verlängerung des Lockdowns und die weiteren Maßnahmen führte die sichtlich gehetzt wirkende Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Abend die aggressiven neuen Virus-Mutationen an. Insbesondere die Sars-CoV-2 Virus-Mutation B.1.1.7 welche inzwischen in Großbritannien und Irland die Pandemie zu dominieren scheint bereiten der Kanzlerin und den Experten Sorgen. Der Virologe Christian Drosten hält es für möglich, die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation noch einzudämmen. Entscheidend ist das Verhalten der Bürger, um der Verbreitung der Coronavirus-Mutation B.1.1.7 einhalt zu gebieten.

Kitas & Schulen
Galten Kindertagesstätten laut der „Corona-KiTa-Studie“ bisher nicht als Pandemietreiber, scheint die Mutation B.1.1.7 sich hier anders zu verhalten als die vorherigen Varianten. Zudem besteht, durch die höhere Ansteckungsgefahr das Risiko bisherigen Erfolge zu verspielen.

Daher bleiben auch die Kindertagesstätten und Schulen bis mindestens zum 14. Februar geschlossen. Was wiederum die Eltern, allen voran Alleinerziehende hart trifft. Denn mit einem Kleinkind im Haus ist das Home-Office oftmals, Verfügung hin oder her eine reine Illusion.

Fazit
Mein Fazit, des gestrigen Corona-Gipfel im Bundeskanzleramt ist, dass man nur hoffen kann, dass die Lage alsbald in den Griff bekommen wird. Denn allmählich schwindet die Energie und Kraft, diese seit bald einem Jahr anhaltende Krise bewältigen zu können. Ich finde, dass einige Maßnahmen wie z. B. die Pflicht für die Nutzung von medizinischen Masken oder der zum Home-Office schon spätestens im September des letzten Jahres hätten starten müssen.

Ich wünsche allen, dass Ihr gesund und mir gewogen bleibt!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf Kinder

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder. (Bild: BBC Creative/Unsplash)

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Kontaktbeschränkungen, strenge Regeln an den Kitas, in den Schulen oder bei der Kinderbetreuung im Homeoffice schon fast zur Normalität geworden. Doch wie sehr belastet diese Situation Kinder wirklich, und was können Eltern unternehmen, um ihrem Kind entsprechend beizustehen?

Eines kann vorweggesagt werden, die derzeitige Situation stellt jedenfalls eine psychische Belastung und Herausforderung für Kinder, genauso wie für Erwachsene dar. Eine Studie, die am Hamburger Universitätsklinikum durchgeführt wurde, und die sich mit der seelischen Gesundheit von Kindern während der Pandemie beschäftigte, zeigte eindeutige Ergebnisse.

Es konnte festgestellt werden, dass es bei Kindern keinen allgemein typischen Reaktionsmechanismus gibt, der bei jedem Kind auf gleiche Weise zum Vorschein tritt. Jedes Kind reagiert anders auf die Situation, weshalb auch die Symptome unterschiedlich verlaufen.

Zu den häufigsten Auswirkungen gehören demzufolge Konzentrationsschwäche, Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, und sogenannte Zwangshandlungen. Zwangshandlungen treten immer dann auf, wenn seelische Unruhe und Ängste vorherrschen.

Diese Handlungen verschaffen ein vermeintliches Gefühl an Sicherheit und tragen zur Stabilisierung der emotionalen Verfassung bei. So zeigten sich diese Zwangshandlungen in Kindern insbesondere in einem verstärkten Kontrollieren der Kinderzimmertüre, ob diese abgeschlossen ist oder das Fenster verriegelt ist. Einige Kinder wuschen sich während der Studie krampfhaft und übermäßig oft die Hände. So konnte man feststellen, dass vor allem Sauberkeits- und Sicherheitszwänge im Zusammenhang mit der Pandemie auftreten.

Ein weiterer Faktor, der in diesem Kontext beachtet werden muss, ist das soziale und familiäre Umfeld des Kindes. Seit Beginn der Pandemie ist das familiäre System der meisten Kinder sehr durcheinander geraten. Manche Eltern, welche in systemrelevanten Stellen tätig sind, hatten plötzlich viel mehr Arbeit und weniger Zeit für die Familie und die Kinder.

Andere Elternteile wiederum waren von Kurzarbeit oder sogar einem Jobverlust betroffen und verbrachten plötzlich viel mehr Zeit zuhause als zuvor. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die mentale Verfassung der Eltern auch auf die Kinder auswirkt, zumal es auch mehr zu Konflikten innerhalb der Familie kommen kann. Wie die Erwachsenen also auf die Krise reagieren, wirkt sich unmittelbar auf die Kinder aus, da Erwachsene ihre Vorbilder und sozusagen eine Orientierungshilfe darstellen.

Meine Tipps wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen!

Weiterhin Struktur im Alltag geben

Mit Beginn der Pandemie hat sich plötzlich der Alltag Ihres Kindes von einem Moment auf den anderen geändert. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, noch an einem strukturierten Tagesablauf festzuhalten. Hierbei sind To-Do-Listen besonders hilfreich, die eine kleine Orientierung und Motivation für die Erledigung der Aufgaben bieten.

Regelmäßige Bewegung

Auch wenn der Turnunterricht zurzeit nicht stattfindet, das Kind nicht mit anderen Kindern spielen darf und der Sportverein derzeit geschlossen ist – sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig, ausreichend Bewegung bieten. Denn das löst im Körper Glückshormone aus und leistet einen bedeutenden Beitrag zur mentalen Verfassung des Kindes.

Ermutigung und Wertschätzung vorleben

Die strengen Corona-Regeln bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich. Sie sollten trotzdem eine offene und verständnisvolle Kommunikation mit Ihrem Kind pflegen und ihm eine positive Einstellung vorleben.

Konflikte emphatisch lösen

Wie bereits erwähnt, kann das vermehrte Zusammensein zu Reibereien in der Familie führen. Hier sollten Sie versuchen, Streitigkeiten mit Empathie zu lösen. Lehren Sie Ihrem Kind, mehr Mitgefühl und Verständnis anderen gegenüber aufzubringen, sodass es lernt, mit Konflikten besser umzugehen.

Die Corona-Pandemie stellt eine herausfordernde Zeit sowohl für Kinder als auch die Eltern selbst dar. Die hier vorgestellten Tipps sollen daher für jedes Elternteil eine kleine Unterstützung bieten, um mit dieser schwierigen Situation besser umgehen und richtig handeln zu können. Sind Sie jedoch mit der Situation zu überfordert und finden keinen Ausweg mehr, dann scheuen Sie nicht davor zurück, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bis demnächst bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Kinderdentist – einmal und nie wieder!

Kinderdentist – einmal und nie wieder! (Bild: HauptstadtPapa)

Am 23. Juni war ich mit meiner kleinen Tochter bei einer Zahnarztkette mit 13 Filialen in Berlin und Potsdam namens ”Kinderdentist”. Die Eigenwerbung, sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert zu haben, sprach mich an. Hinter dem “Kinderdentist” steht der Berliner Anbieter “ÜBAG MVZ Meindentist GbR“. Wäre ich bloß stutzig geworden bei so vielen Zahnarzt-Filialen.

Meine Tochter hat zwei übereinanderliegender Schneidezähne mit einer dunklen Stelle. Daher suchte ich die Charlottenburger Niederlassung in der Mommsenstraße 15/Ecke Leibnizstraße des “Kinderdentist” auf – großer Fehler und keine Empfehlung! Zuvor war ich mit demselben Problem bereits bei zwei “normalen“ Zahnärzten und einem Kieferchirurgen. Diese rieten mir, nichts weiter zu machen, außer die Entwicklung zu beobachten. 

Die
Die Charlottenburger Niederlassung des Kinderdentisten in der Mommsenstraße 15/Ecke Leibnizstraße. (Bild: HauptstadtPapa)

Als ich von der Corona-bedingten Zwangspause nach Berlin zurückgekommen war, wollte ich es genau wissen und machte den Termin bei dem angeblichen Spezialisten für Kinder – nichts ahnend, dass meiner Tochter eine Narkose und der Verlust ihrer Schneidezähne drohte – unnötig, wie sich gleich herausstellt.

Der Termin
Am 23. Juni 2020 waren wir kurz vor Elf in der Charlottenburger Praxis des “Kinderdentisten”. Nach dem Ausfüllen des Anamnesebogens und der Datenschutz Formalitäten empfing uns ein recht junger Zahnarzt. Der sich nach einem kurzen, sehr unbeholfen wirkenden Schauspiel mit einer Ukulele, welche er mit einer Zahnbürste spielte, den Zähnen meiner Tochter zuwandte. Wenige Minuten später konstatierte er – Zitat:

“Eine Sanierung der Zähne lohnt sich nicht, da es sich um Milch Zähne handelt. Er schlage daher vor, die oberen beiden Schneidezähne zu ziehen. Dieses hat keine negativen Auswirkungen auf das Kind und ist in weniger als 5 Minuten unter Betäubung erledigt.”

Zitat des Zahnarztes am 23.06.2020

Daraufhin schrieb er seinen Bericht und gab mir die Adresse eines “Zentrums für Anästhesie”, welches sich um das Ziehen der Zähne kümmern würde. Die Sprechstundenhilfe wollte auch gleich einen Termin ausmachen, welcher mich bei Nichterscheinen oder Absage gesalzene 50,- € hätte kosten sollen. 

In diesem Augenblick ahnte ich, dass hier ein verstecktes Geschäftsmodell befördert werden könnte. Ich überlegte es mir noch einmal und ging.

Gewinnmaximierung
Nach dem schockierenden Termin beim “Kinderdentist” Charlottenburg war ich noch zu einem Termin im Kindergarten verabredet, wo ich mit einer der Erzieherinnen auf dem vorherigen Termin beim “Kinderdentist” zu sprechen kam.

Diese war von der Aussage des Kinderzahnarztes ebenso schockiert, wie ich. Sie sagte, dass ich nicht der Erste sei, der von solch negativen Erfahrungen mit dem “Kinderdentisten” berichtet habe, bei dem es scheinbar ausschließlich um Gewinnmaximierung geht.

Eine andere Erzieherin empfahl mir eine nahe der Kita liegende Zahnarztpraxis, welche sich ebenfalls auf Kinder spezialisiert hat. Bei ihr rief ich daraufhin an und bekam einen Termin zwei Tage später.

Zweite Meinung
Bei dem Termin mit dem alternativen “Kinderzahnarzt” wollte ich mir eine zweite Meinung eines Facharztes einholen. Die junge Zahnärztin, die sich die Zähne meiner Tochter angeschaute sagte, dass es sich um eine inaktive schwarze Karies handele. Die unzugängliche Stelle zwischen den beiden übereinander gewachsen Schneidezähnen machte sie mit einer kleinen Feile zugänglich und empfahl neben regelmäßigen Zähneputzen die Nutzung von Zahnseide.

Auf die Aussage des Kollegen vom “Kinderdentisten” hin angesprochen, sagte die Zahnärztin, dass das Ziehen der beiden Schneidezähne eine Ultima Ratio sein sollte, welche im vorliegenden Fall bei meiner Tochter ganz sicher nicht der Fall sein muss.

Das Ziehen der Zähne hätte neben den Auswirkungen auf die Ästhetik und die Sprache auch das Potenzial für eine Traumatisierung des Kindes, welche man unbedingt vermeiden soll. Daher sollte ich die Entwicklung der schwarzen Stelle weiterhin beobachten, jedoch sind sonst derzeit keine weiteren Eingriffe erforderlich.

Mein Fazit:
Der “Kinderdentist” kommt mir genau einmal und nie wieder und die Nähe meiner Tochter! Profitiert hätte im Fall des unnötigen Zähne ziehen nur das geschäftlich offensichtlich verbundene Zentrum für Anästhesie und der “Kinderdentist”.

Alles Liebe und Augen auf bei der Wahl des Zahnarztes für Eure Kleinen. 🙂

Euer

HauptstadtPapa

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Kita – die Eingewöhnung

Kita - die Eingewöhnung. (Bild: unsplash/gautamarora1991)

Nach dem Corona bedingten Lockdown ist endlich ein Lichtstreif am Horizont zu sehen. Endlich hat die aufgrund des Coronavirus von Mai auf Juli verschobene Eingewöhnung meiner Tochter in den Kindergarten begonnen. 

Es wurde auch dringend Zeit, denn inzwischen gibt es bei meiner Tochter kaum noch ein anderes Thema als den Kindergarten. Das mag zum einen am Alter liegen, das Kind ist im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Kita. Zum anderen hat sicher auch das Kindergarten-Wimmelbuch, welches meine Tochter letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, seinen Teil zur Begeisterung für Kindergarten beigetragen.

Die Eingewöhnung bedeute, dass wir, meine Tochter und ich, in dieser ersten Woche, montags bis freitags ein bis zwei Stunden zusammen in den Kindergarten gehen. Wo unter anderem auch dieser Text zum Teil entstanden ist, umgeben von dem Geräusch vieler Kinder. 

Denn für Eltern besteht bei der drei bis vierwöchigen Eingewöhnung, die primäre Aufgabe darin, im Hintergrund einfach nur anwehend zu sein, während das Kind anfangs mit nur einem Erzieher die anderen Kinder und den Kindergarten langsam kennenlernt. 

Zeit genug, sich um den Hauptstadt-Papa-Blog zu kümmern und den einen oder anderen Beitrag zu verfassen. Am 10. Juli, war auch schon die erste Woche im Kindergarten vorbei und meine Tochter ist nach wie vor schwer begeistert. 

Diese Woche werden wir, das erste Mal mehr als zwei Stunden in der Kita sein und meine kleine wird das erste Mal in der Kita Mittagessen. Ich werde versuchen, mich immer weiter zurückzuziehen, soweit bis meine Tochter, ohne mich zu vermissen im Kindergarten bleibt und ich die wiedergewonnen Zeit für andere wichtige Dinge nutzen kann.
So viel fürs Erste, bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Der HauptstadtPapa im Spiegel

Alleinerziehende in Coronazeiten, der HauptstadtPapa im Spiegel Interview - Wer kümmert sich im Notfall um das Kind? (Bild: Unsplash/Jan Kopřiva)

Gerade ist ein Spiegel-Beitrag mit einem Interview des #HauptstadtPapa erschienen. Schwerpunkt des Artikels ist das Thema das Corona-Virus und AlleinerziehendeAlleinerziehende in Coronazeiten – Wer kümmert sich im Notfall um das Kind?“

Was tun, wenn ein alleinerziehender Elternteil plötzlich an dem aggressiven Erreger SARS-CoV-2 mit COVID-19 erkrankt und sie darum nicht mehr um das Kind kümmern kann. Während größere Kinder sich schon auch ohne Probleme mal selber ein Brot machen, ist dass bei einem Kleinkind unmöglich.

Viele Bundesländer sind hier nach den Recherchen der Kollegen vom Spiegel noch im Tal der Ahnungslosen oder tun das Szenario als unrealistisch ab.

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Kinder und das Corona-Virus

#HauptstadtPapa - Kinder und das Corona-Virus. Gespeerte Parks und Spielplätze. (Bild: Pixabay/Free-Photos)

Dieser Tage werden alle Eltern, insbesondere wir alleinerziehende, auf eine harte Probe gestellt, nicht nur in Deutschland. Durch das inzwischen zur Pandemie gewordene Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen des alltäglichen Lebens wie geschlossene Kitas, Schulen, Parks oder Spielplätze, werden Eltern vor große Herausforderungen gestellt!

Die Großeltern scheiden derzeit als Helfer aus. Denn sie gehören in den allermeisten Fällen zu den Risikogruppen, bei denen eine Infektion mit dem Corona-Virus einen schweren Verlauf mit der Lungenkrankheit COVID-19 befürchten lässt.

Dieser Wegfall der Großeltern als Unterstützer in der Krise stellt vor allem uns Alleinerziehende vor große Probleme. Denn wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes alleine dar und müssen diese Herausforderung allein auf unseren eigenen Schultern tragen. Währenddessen kann man mit größeren Kindern schon über das Corona-Virus und dessen Gefahren sprechen – und dies sollte man auch tun.

Kleinkindern und das Corona-Virus

Eltern von Kleinkindern stehen vor dem Dilemma, dass es für die Kleinen noch unmöglich ist, dass Problem respektive die Gefahren des Corona-Virus zu begreifen. Denn für Kleinkinder ist es nicht nachvollziehbar, dass sie trotz strahlenden Sonnenscheines nicht auf dem gesperrten Spielplatz oder mit anderen Kindern spielen dürfen. 

Während die Kleinen Schnee oder Regen sehen können, ist die Gefahr durch ein Virus, wie das Corona-Virus (SARS-CoV-2) selbst für Erwachsene, oft nur schwer zu fassen. Wie sollen es da Kleinkinder verstehen können? 

Wer dazu noch in einer beengten Großstadtwohnung ohne Garten wohnt, hat es besonders schwer, den Nachwuchs richtig auszupowern. Hier bleibt nur die Möglichkeit von kleinen Spaziergängen in der nahen Umgebung, natürlich mit dem geboten Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, um dem drohenden Lagerkoller zu entgehen.

Glückliche Gartenbesitzer

Glück im Unglück hat, wer ein Haus oder Wohnung mit einem eigenen Garten sein Eigen nennt. Denn der eigene Garten kann selbst im Fall der Corona bedingten Quarantäne noch weiter genutzt werden. So jedenfalls nach dem derzeitigen Stand der Dinge. Auch wenn sicherlich nur die wenigsten Rutsche, Schaukel, Wippe & Co. im eigenen Garten haben dürften, ist hier meist genügend Platz, um gefahrlos spielen zu können.

Tipp: Jedes Mal, wenn man draußen war, egal, ob spazieren gehen oder im Garten spielen, immer direkt gründlich die Hände mit Seife waschen! Hierbei hat sich übrigens das zweimalige Singen der ersten Strophe des Kinderliedes „Alle meine Entchen” als Zeitparameter schon gut bewährt.

Noten - Alle meine Entchen.
Noten – Alle meine Entchen.

Keine Panik auf der Titanic!

Zum Schluss möchte Euch allen noch einen – wie ich finde – wichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben: Das Leben geht trotz Corona-Pandemie weiter und es gibt, wenngleich derzeit nur im Hintergrund, auch noch andere, schöne Dinge, wie etwa das Frühlingserwachen mit all seiner bunten Blütenvielfalt. 

Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)
Das Frühlingserwachen mit seiner bunten Blütenvielfalt gibt Mut und Hoffnung in Zeiten des Corona-Virus. (Bid: Thorsten Claus)

Versucht Eure Wahrnehmung auch auf andere, schöne, kleine Dinge zu lenken, damit nicht am Schluss das persönliche Wohlbefinden nicht auf der Strecke bleibt. Denn das ist ebenso wichtig, wie die körperliche Gesundheit. 

Bleibt gesund und positiv gestimmt, euer #HauptstadtPapa!

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