Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf Kinder

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder. (Bild: BBC Creative/Unsplash)

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Kontaktbeschränkungen, strenge Regeln an den Kitas, in den Schulen oder bei der Kinderbetreuung im Homeoffice schon fast zur Normalität geworden. Doch wie sehr belastet diese Situation Kinder wirklich, und was können Eltern unternehmen, um ihrem Kind entsprechend beizustehen?

Eines kann vorweggesagt werden, die derzeitige Situation stellt jedenfalls eine psychische Belastung und Herausforderung für Kinder, genauso wie für Erwachsene dar. Eine Studie, die am Hamburger Universitätsklinikum durchgeführt wurde, und die sich mit der seelischen Gesundheit von Kindern während der Pandemie beschäftigte, zeigte eindeutige Ergebnisse.

Es konnte festgestellt werden, dass es bei Kindern keinen allgemein typischen Reaktionsmechanismus gibt, der bei jedem Kind auf gleiche Weise zum Vorschein tritt. Jedes Kind reagiert anders auf die Situation, weshalb auch die Symptome unterschiedlich verlaufen.

Zu den häufigsten Auswirkungen gehören demzufolge Konzentrationsschwäche, Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, und sogenannte Zwangshandlungen. Zwangshandlungen treten immer dann auf, wenn seelische Unruhe und Ängste vorherrschen.

Diese Handlungen verschaffen ein vermeintliches Gefühl an Sicherheit und tragen zur Stabilisierung der emotionalen Verfassung bei. So zeigten sich diese Zwangshandlungen in Kindern insbesondere in einem verstärkten Kontrollieren der Kinderzimmertüre, ob diese abgeschlossen ist oder das Fenster verriegelt ist. Einige Kinder wuschen sich während der Studie krampfhaft und übermäßig oft die Hände. So konnte man feststellen, dass vor allem Sauberkeits- und Sicherheitszwänge im Zusammenhang mit der Pandemie auftreten.

Ein weiterer Faktor, der in diesem Kontext beachtet werden muss, ist das soziale und familiäre Umfeld des Kindes. Seit Beginn der Pandemie ist das familiäre System der meisten Kinder sehr durcheinander geraten. Manche Eltern, welche in systemrelevanten Stellen tätig sind, hatten plötzlich viel mehr Arbeit und weniger Zeit für die Familie und die Kinder.

Andere Elternteile wiederum waren von Kurzarbeit oder sogar einem Jobverlust betroffen und verbrachten plötzlich viel mehr Zeit zuhause als zuvor. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die mentale Verfassung der Eltern auch auf die Kinder auswirkt, zumal es auch mehr zu Konflikten innerhalb der Familie kommen kann. Wie die Erwachsenen also auf die Krise reagieren, wirkt sich unmittelbar auf die Kinder aus, da Erwachsene ihre Vorbilder und sozusagen eine Orientierungshilfe darstellen.

Meine Tipps wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen!

Weiterhin Struktur im Alltag geben

Mit Beginn der Pandemie hat sich plötzlich der Alltag Ihres Kindes von einem Moment auf den anderen geändert. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, noch an einem strukturierten Tagesablauf festzuhalten. Hierbei sind To-Do-Listen besonders hilfreich, die eine kleine Orientierung und Motivation für die Erledigung der Aufgaben bieten.

Regelmäßige Bewegung

Auch wenn der Turnunterricht zurzeit nicht stattfindet, das Kind nicht mit anderen Kindern spielen darf und der Sportverein derzeit geschlossen ist – sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig, ausreichend Bewegung bieten. Denn das löst im Körper Glückshormone aus und leistet einen bedeutenden Beitrag zur mentalen Verfassung des Kindes.

Ermutigung und Wertschätzung vorleben

Die strengen Corona-Regeln bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich. Sie sollten trotzdem eine offene und verständnisvolle Kommunikation mit Ihrem Kind pflegen und ihm eine positive Einstellung vorleben.

Konflikte emphatisch lösen

Wie bereits erwähnt, kann das vermehrte Zusammensein zu Reibereien in der Familie führen. Hier sollten Sie versuchen, Streitigkeiten mit Empathie zu lösen. Lehren Sie Ihrem Kind, mehr Mitgefühl und Verständnis anderen gegenüber aufzubringen, sodass es lernt, mit Konflikten besser umzugehen.

Die Corona-Pandemie stellt eine herausfordernde Zeit sowohl für Kinder als auch die Eltern selbst dar. Die hier vorgestellten Tipps sollen daher für jedes Elternteil eine kleine Unterstützung bieten, um mit dieser schwierigen Situation besser umgehen und richtig handeln zu können. Sind Sie jedoch mit der Situation zu überfordert und finden keinen Ausweg mehr, dann scheuen Sie nicht davor zurück, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bis demnächst bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Forschung: Glycyrrhizin neutralisiert Coronaviren

Glycyrrhizin kann Coronaviren neutralisieren. (Bild: iStock)

Wissenschaftler der Universität Essen haben in einer Studie nachgewiesen, dass Glycyrrhizin, ein Stoff aus der Süßholzwurzel, offenbar antiviral gegen das Coronavirus wirkt. Die Inhaltsstoffe der Süßholzwurzel kommen vor allem in Lakritzen vor, für dessen Herstellung die Wurzel unabdingbar ist.  

Laut der Vorabausgabe der Studie, beobachtete das Forscherteam aus Nordrhein-Westfalen zunächst die antiviralen Effekte von Tee aus getrockneter Süßholzwurzel.

„Glycyrrhizin hemmt ein für die Virusvermehrung essenzielles Enzym, die virale Hauptprotease“.

Adalbert Krawczyk, Studienleiter in einer Mitteilung der Universität.

Strukturformel von Glycyrrhizin
Die Glycyrrhizin Strukturformel. (Grafik: Wikipedia)

Demnach haben Zellkulturversuche erwiesen, dass Glycyrrhizin eine starke antivirale Wirkung gegen Sars-CoV-2 entwickelt, so die Wissenschaftler in der Vorabausgabe der Studie. Dabei sei, so das Forscherteam, bereits die in Süßholzwurzeltee enthaltene Konzentration an Glycyrrhizin ausreichend gewesen, um die Viren in Zellkultur zu neutralisieren.

Noch fehlende klinische Studien
Eine Überprüfung der Wirksamkeit am Menschen in klinischen Untersuchungen steht noch aus.

Provokant gefragt, ist das Essen von Lakritzen die Lösung gegen das Coronavirus?

„Das kann man so pauschal nicht sagen. Übertreiben sollte man es sicher nicht: Die maximale Tagesdosis von Glycyrrhizin liegt bei 100 Milligramm, das entspricht je nach Sorte etwa 50 Gramm Lakritz“.

Der Leiter der Studie Adalbert Krawczyk.

„Möglicherweise könnte der Konsum von Lakritz oder des Süßholzwurzelextrakts als Tee den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen“.

Der Leiter der Studie Adalbert Krawczyk.

Ansonsten gilt es nach wie vor, die AHA-Regeln einzuhalten und sich, sofern das irgend möglich ist, impfen zu lassen.

Abstand – Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen halten.

Hygiene – Richtiges Husten und Niesen sowie die Hände regelmäßig waschen.

Alltagsmaske – Mund-Nasen-Schutz tragen.

Kommentar – zu den strengeren Kontaktbeschränkung

Kommentar - zu den strengeren #Kontaktbeschränkung (Bild: Element5 Digital/Unsplash)

Die neuen, strengeren Kontaktbeschränkung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie welche, am vergangenen Dienstag, den 5. Januar 2021 von Bund und Ländern beschlossen worden sind, gelten auch für Kinder. Die bisher geltenden Ausnahmen für Babys und Kleinkinder fallen damit ersatzlos weg.

Grund sind die nach wie vor hohen Infektionen mit dem Coronavirus im Land sowie die Gefahr durch die aggressivere, mutierte Virusvariante des SARS-CoV-2 Erregers aus Großbritannien. Zudem dürfte auch der leichtsinnige Umgang einiger weniger Tausend Menschen mit dem Coronavirus zu dessen Verbreitung beigetragen haben.

Eine Verschärfung der in Deutschland relativ leichten Einschränkungen war daher längst überfällig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach nach der Konferenz mit den Regierungschefs der Länder von Maßnahmen die „einschneidend“ seien. Alle seit dem 16. Dezember geltenden Maßnahmen werden nach einem Beschluss der Minister­präsidenten­konferenz am Dienstag bis zum 31. Januar 2021, verlängert und zum Teil ausgeweitet worden.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. (Bild: CDU)

Insbesondere Familien mit Kindern sind von den verschärften Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen. So dürfen sich im privaten Bereich die Personen eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person (inkl. Babys/Kleinkinder) treffen, die nicht im selben Haushalt lebt. Auch fällt bis mindestens 31. Januar 2021 die Betreuung in den Kindergärten und der Präsenzunterricht an den Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen aus. All das stellt nicht nur Alleinerziehende Eltern vor große Herausforderungen. Zumal wie u. a. in Berlin die Lernplattformen Namens „Lernraum Berlin“ gar nicht oder nur schlecht funktionieren. 

Es beliebt daher abzuwarten, wie es dieser Tage mit den härteren Ausgangsbeschränkungen in Deutschland weitergehen soll, zumal man törichterweise die Sommerferien ungenutzt gelassen hat, anstatt sich auf die nächste Welle an Covid-19 Infeketionenwelle sinnvoll vorzubereiten. Nun muss alles wieder schnell “übers Bein gebrochen“ werden. Hier hätte man vieles besser machen können. Für Familien mit Kindern beliebt zu hoffen, dass man das Coronavirus bis Ostern soweit in den Griff bekommt, dass man langsam wieder daran denken kann, ein normales, geregeltes Leben mit Kindergarten, Schule und Freunden zu haben. Bis dahin müssen wir durchhalten und das Beste daraus machen!

Bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Corona-Pandemie: Bund und Länder einigen sich auf Einschränkung des Bewegungsradius

Corona-Pandemie: Bund und Länder einigen sich auf Einschränkung des Bewegungsradius.(Bild: Matt Seymour/Unsplash)

“In Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt”, heißt es am heutigen Dienstag, den 5. Januar 2021 bei Reuters.

Touristische Tagesausflüge sind demnach “explizit” ausgeschlossen, da diese keinen triftigen Grund darstellen. Am Wochenende waren viele Tausend Menschen trotz Coronavirus mit dem Auto in die verschneiten deutschen Skigebiete gefahren. Welches zu große Staus auf den Autobahnen und überfüllten Parkplätzen führte. Im Harz sperrte die Polizei daraufhin am Sonntag die Straßen.

Frohe Weihnachten!

Der Hauptstadt-Papa wünscht Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch! (Bild: HauptstadtPapa.de)

Liebe Leserinnen und Leser,

Nun geht auch das Corona-Jahr 2020 dem Ende zu. Deshalb möchte ich mich bei Euch für die Treue bedanken! Wir blicken auf ein turbulentes Jahr mit vielen Verwerfung und sehr viel Abstand zurück. Ich freue mich, wenn Ihr mir auch 2021 verbunden bleibt!

Nun legt auch der Hauptstadt-Papa eine Weihnachtspause ein. Ab Mitte Januar bin wieder für Euch da. Ich wünsche Euch und Euren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Bis dahin bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Meine Erfahrungen mit dem Kärcher FC 5 Cordless Premium

Meine Erfahrungen mit dem Kärcher FC5 Cordless Premium. (Bild: Kärcher)

Als alleinerziehender Vater hat man meist wenig Zeit sich um den Haushalt zu kümmern. Da ist es gut, wenn es hier passende Gadgets gibt, die einem die Hausarbeit zum Teil erleichtern. Aus diesem Grund habe ich mir vor geraumer Zeit den elektrischen Wischsauger FC 5 Cordless Premium von Kärcher zugelegt. Hier möchte ich Euch von meinen Erfahrungen mit dem knapp 400,- Euro teuren Kärcher FC5 Cordless Premium berichten.

Zuerst einmal ein paar Details zum Lieferumfang des Kärchers und dem enthaltenen Zubehör. Neben dem zerlegten elektronischen Wischsauger selbst sind noch zwei paar Mikrofaserwalzen, eine große Flasche Reinigungsmittel und kleine Flasche Holz-Versiegelung enthalten. Daneben befindet sich noch eine Halterung samt Tropfenfang aus Kunststoff mit im Lieferumfang sowie das Netzteil zum Laden des festverbauten Lithium-Ionen-Akkus.

Der Kärcher FC5 Cordless Premium zusammen mit dem gesamten Lieferumfang. (Bild: Kärcher)

Der Kärcher FC5 Cordless Premium im Detail
Das Gerät selbst hat auf der Vorderseite einen schmalen Tank für die Frischwasserversorgung, auf der Rückseite befindet sich ein großer Tank zur Aufnahme des Brauchwassers. Vor der ersten Inbetriebnahme musste der Akku des Kärcher FC5 Cordless Premium erst für einige Stunden mit dem mitgelieferten Netzteil aufgeladen werden.

Über den Netzstecker wird der festverbaute Lithium-Ionen-Akku geladen. (Bild: HauptstadtPapa.com)
Die grüne LED zeigt an, das der Akku voll aufgeladen ist. (Bild: HauptstadtPapa.com)

Nachdem der integrierte Akku ausreichend geladen war, muss man den schmalen Frischwassertank bis zu der entsprechenden Markierung mit warmem Wasser füllen und den Reiniger entsprechend der Dosierungsanleitung hinzugeben. Danach wird der Tank auf der Vorderseite des Gerätes eingesetzt, wo er fest arretiert ist.

Der rückwärtige Tank nimmt das Schmutzwasser auf, während der vordere den Wischsauger mit Frischwasser versorgt. (Bild: HauptstadtPapa.com)

Der Tank für das Schmutzwasser ist deutlich größer als der für das Frischwasser und befindet sich auf der Rückseite. Anschließend werden die zwei Mikrofaserwalzen einfach an den farblich markierten Stellen aufgeschraubt.

Praktische Nutzung
Nun kann es losgehen! Dank des Akkus stören beim Wischen keine lästigen Kabel, die einem im Weg hängen können. Über einen gummierten Knopf auf der oberen Vorderseite des Handgriffs wird der FC5 Cordless Premium ein- und ausgeschaltet. Bei der Nutzung gibt der Waschautomat automatisch und kontinuierlich eine geringe Menge Wasser auf die Mikrofaserwalzen, welche sich unentwegt drehen. Parallel saugt das Gerät das dreckige Brauchwasser von den Walzen automatisch wieder ab und befördert es in den großen rückwärtigen Tank.

Der Ein- & Ausschalter ist gut erreichbar, am oberen Griff angebracht und durch die Gummierung vor dem eindringen, von Wasser geschützt. (Bild: HauptstadtPapa.com)

In unserer zwei Zimmerwohnung mit knapp 60 m² gibt es vorwiegend Dielenboden. Nur in der Küche und im Flur liegt PVC-Boden und im Bad ist der Fußboden gefliest. Trotz des integrierten Staubsaugers habe ich festgestellt, dass es sinnvoll ist, vor dem Wischen die Wohnung einmal kurz mit einem konventionellen Staubsauger durch zu saugen. Denn als Staubsaugerersatz taugt Kärcher FC5 Cordless Premium nicht wirklich, da dieser durch die Walzen, größeren Dreck wie beispielsweise Krümel vor sich herschiebt oder diesen nach hinten schießt.

Arbeiten mit Pausen
Um mal eben einen kleinen Unfall nach dem Essen zu beseitigen ist der FC5 Cordless Premium perfekt geeignet. Will ich jedoch die ganze rund 60 m² große Wohnung wischen, scheitert dieses an der Akkukapazität. So muss ich das Wischen pausieren, bis der Akku des Geräts wieder aufzuladen ist. Wenn ich hingegen nur mal kurz Bad oder Küche feucht durchwischen möchte, reicht die Akkuladung voll und ganz aus.

Der Wischsauger ist ideal, um schnell mal kurz durch zu wischen. (Bild: HauptstadtPapa.com)

Das macht sich vor allem dann bezahlt, wenn meiner Tochter wieder etwas auf den Boden gefallen ist. Egal ob verschüttetes Wasser oder Tee, auch klebrige Marmelade und fettige Verschmutzungen sind schnell in einem Durchlauf entfernt.

Problematischer hingegen stellen sich z. B. eingetrocknete Verschmutzungen auf dem PVC-Boden in der Küche dar. Hier muss ich mehrfach, am besten mit einem leichten Druck über die hartnäckigen Stellen gehen.

Durch die zwei Mikrofaserwalzen, die nebeneinander angebracht sind, bleibt bei Wischen immer ein etwa daumenbreiter Streifen unberührt. Hier hat sich das leicht versetzte Wischen als sehr praktisch erwiesen.

Die Mikrofaserwalzen nehmen den Schmutz gut auf, aber bei hartnäckigen Verschmutzungen muss man öfter über die Verunreinigung fahren, um den Schmutz lösen zu können. (Bild: HauptstadtPapa.com)

Bei den verschiedenen Bodenbelägen in meiner Wohnung macht der Kärcher FC5 Cordless Premium keine Unterschiede bei der Qualität der Bodenreinigung. Auch der feuchtigkeitsempfindliche Dielenboden im Wohnzimmer stellte kein Problem beim Wischen dar. Das Gerät gibt das Wasser nur in geringen Dosen an die Walzen weiter, sodass man quasi immer nur „nebelfeucht“ wischt und es ein paar Minuten später schon wieder trocken ist.

Mein Fazit.

Mein Fazit des Kärcher FC5 Cordless Premium nach etwas mehr als einem Jahr ist positiv. Auch wenn das Gerät seine Schwächen, wie z. B. die begrenzte Akku-Laufzeit hat oder sich zum Saugen wenig eignet, bewältigt es seine Aufgaben doch gut. Rückblickend im Vergleich mit Thomas Multiclean X7 Aqua+ (LINK) welchen ich 2016 ausprobiert habe, ist der Kärcher FC5 Cordless Premium deutlich einfacher in der Handhabung und Endreinigung nach der Benutzung.

Die Mikrofaserwalzen nehme ich nach Gebrauch aus dem Gerät und lass diese in der Halterung des Plastikständers trocknen. Bei der nächsten Wäsche kommen die Walzen einfach mit in die 60 °C Wäsche. Der Fuß des FC5 lässt sich nach dem Gebrauch auseinandernehme und unter fließend Wasser ausspülen, sodass kein zurückgebliebener Dreck fest trocknen kann. Gleiches gilt auch für den Auffangbehälter für das Brauchwassers, einfach ausleeren und noch einmal kurz durchspülen – fertig.

So viel fürs Erste, bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

HauptstadtPapa

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Kinderdentist – einmal und nie wieder!

Kinderdentist – einmal und nie wieder! (Bild: HauptstadtPapa)

Am 23. Juni war ich mit meiner kleinen Tochter bei einer Zahnarztkette mit 13 Filialen in Berlin und Potsdam namens ”Kinderdentist”. Die Eigenwerbung, sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert zu haben, sprach mich an. Hinter dem “Kinderdentist” steht der Berliner Anbieter “ÜBAG MVZ Meindentist GbR“. Wäre ich bloß stutzig geworden bei so vielen Zahnarzt-Filialen.

Meine Tochter hat zwei übereinanderliegender Schneidezähne mit einer dunklen Stelle. Daher suchte ich die Charlottenburger Niederlassung in der Mommsenstraße 15/Ecke Leibnizstraße des “Kinderdentist” auf – großer Fehler und keine Empfehlung! Zuvor war ich mit demselben Problem bereits bei zwei “normalen“ Zahnärzten und einem Kieferchirurgen. Diese rieten mir, nichts weiter zu machen, außer die Entwicklung zu beobachten. 

Die
Die Charlottenburger Niederlassung des Kinderdentisten in der Mommsenstraße 15/Ecke Leibnizstraße. (Bild: HauptstadtPapa)

Als ich von der Corona-bedingten Zwangspause nach Berlin zurückgekommen war, wollte ich es genau wissen und machte den Termin bei dem angeblichen Spezialisten für Kinder – nichts ahnend, dass meiner Tochter eine Narkose und der Verlust ihrer Schneidezähne drohte – unnötig, wie sich gleich herausstellt.

Der Termin
Am 23. Juni 2020 waren wir kurz vor Elf in der Charlottenburger Praxis des “Kinderdentisten”. Nach dem Ausfüllen des Anamnesebogens und der Datenschutz Formalitäten empfing uns ein recht junger Zahnarzt. Der sich nach einem kurzen, sehr unbeholfen wirkenden Schauspiel mit einer Ukulele, welche er mit einer Zahnbürste spielte, den Zähnen meiner Tochter zuwandte. Wenige Minuten später konstatierte er – Zitat:

“Eine Sanierung der Zähne lohnt sich nicht, da es sich um Milch Zähne handelt. Er schlage daher vor, die oberen beiden Schneidezähne zu ziehen. Dieses hat keine negativen Auswirkungen auf das Kind und ist in weniger als 5 Minuten unter Betäubung erledigt.”

Zitat des Zahnarztes am 23.06.2020

Daraufhin schrieb er seinen Bericht und gab mir die Adresse eines “Zentrums für Anästhesie”, welches sich um das Ziehen der Zähne kümmern würde. Die Sprechstundenhilfe wollte auch gleich einen Termin ausmachen, welcher mich bei Nichterscheinen oder Absage gesalzene 50,- € hätte kosten sollen. 

In diesem Augenblick ahnte ich, dass hier ein verstecktes Geschäftsmodell befördert werden könnte. Ich überlegte es mir noch einmal und ging.

Gewinnmaximierung
Nach dem schockierenden Termin beim “Kinderdentist” Charlottenburg war ich noch zu einem Termin im Kindergarten verabredet, wo ich mit einer der Erzieherinnen auf dem vorherigen Termin beim “Kinderdentist” zu sprechen kam.

Diese war von der Aussage des Kinderzahnarztes ebenso schockiert, wie ich. Sie sagte, dass ich nicht der Erste sei, der von solch negativen Erfahrungen mit dem “Kinderdentisten” berichtet habe, bei dem es scheinbar ausschließlich um Gewinnmaximierung geht.

Eine andere Erzieherin empfahl mir eine nahe der Kita liegende Zahnarztpraxis, welche sich ebenfalls auf Kinder spezialisiert hat. Bei ihr rief ich daraufhin an und bekam einen Termin zwei Tage später.

Zweite Meinung
Bei dem Termin mit dem alternativen “Kinderzahnarzt” wollte ich mir eine zweite Meinung eines Facharztes einholen. Die junge Zahnärztin, die sich die Zähne meiner Tochter angeschaute sagte, dass es sich um eine inaktive schwarze Karies handele. Die unzugängliche Stelle zwischen den beiden übereinander gewachsen Schneidezähnen machte sie mit einer kleinen Feile zugänglich und empfahl neben regelmäßigen Zähneputzen die Nutzung von Zahnseide.

Auf die Aussage des Kollegen vom “Kinderdentisten” hin angesprochen, sagte die Zahnärztin, dass das Ziehen der beiden Schneidezähne eine Ultima Ratio sein sollte, welche im vorliegenden Fall bei meiner Tochter ganz sicher nicht der Fall sein muss.

Das Ziehen der Zähne hätte neben den Auswirkungen auf die Ästhetik und die Sprache auch das Potenzial für eine Traumatisierung des Kindes, welche man unbedingt vermeiden soll. Daher sollte ich die Entwicklung der schwarzen Stelle weiterhin beobachten, jedoch sind sonst derzeit keine weiteren Eingriffe erforderlich.

Mein Fazit:
Der “Kinderdentist” kommt mir genau einmal und nie wieder und die Nähe meiner Tochter! Profitiert hätte im Fall des unnötigen Zähne ziehen nur das geschäftlich offensichtlich verbundene Zentrum für Anästhesie und der “Kinderdentist”.

Alles Liebe und Augen auf bei der Wahl des Zahnarztes für Eure Kleinen. 🙂

Euer

HauptstadtPapa

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Kita – der ganz normale Corona-Wahnsinn!

Kita - die Eingewöhnung. (Bild: HauptstadtPapa)

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist in Deutschland viele Orts der Corona-Wahnsinn zum Alltag geworden. So rief mich letzte Woche Donnerstag-Mittag die Kita an, dass ich meine Tochter doch bitte abholen möge, da Sie eine laufende Nase, Husten und Fieber habe.

Worauf hin ich mich umgehend auf dem Weg zum Kindergarten gemacht habe. Gleichzeitig rief ich meinen Bruder an, der gerade auf der Autobahn auf dem Heimweg war, weil es uns zuvor für knapp eine Woche mit seiner Freundin besucht hatte. Die beiden haben die Nachricht unter lautem Motorengeräusch zur Kenntnis genommen. 

Danach versuchte ich die Corona-Hotline 030 / 90 28 28 28 des Berliner Gesundheitsamtes zu erreichen. Ein Durchkommen bei der Hotline gelang mir jedoch erst als ich bereits vor dem Gebäude der Kita stand. Die freundliche Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung empfahl mir, erst einmal mein Kind selber in Augenschein zu nehmen und dann ggf. denn Kinderarzt zu konsultieren.

Nachdem was mir die Erzieherin zuvor am Telefon geschildert hatte, wusste ich nicht wirklich was mich erwartet. Denn den Schilderungen nach müsste meine Tochter starken Husten und kräftiges Fieber haben. Eine laufende Nase hatte sie schon Tags zuvor, jedoch keines der anderen Symptome.

Als ich letzten Endes im Kindergarten war, erfuhr ich von den anwesenden Erzieherinnen, dass meine Tochter (lediglich) eine Körpertemperatur von 37,4 °C hat. Zwar hustete meine Tochter in der Tat ein wenig, aber von einer erhöhten Körpertemperatur oder gar Fieber konnte hier ganz sicher nicht die Rede sein!  Zudem sagte man mir, dass meine Tochter sich auffällig träge und appetitlos verhalten habe. 

Dieses war aber klar nachvollziehbar und wurde von mir schon am Morgen den Erziehern mitgeteilt, dass meine Tochter die Nacht nur sehr wenig geschlafen hat, weil sie soviel erlebt hatte. Zudem hat sie beim Frühstück ordentlich zugelangt und dreieinhalb Brötchen vertilgt. Kein Wunder also dass sie keinen wirklichen Appetit hatte, als es gegen 11 Uhr in der Kita Mittagessen gab.

Notgedrungen packte ich meine Tochter in den Kinderwagen und mache mich zu Fuß auf den Heimweg. Zu Hause angekommen habe ich als erstes selber an Stirn und Schläfen Fieber gemessen, mit dem Ergebnis von Temperaturen zwischen 36,4 und 37,0 °C – alles ganz normale Körpertemperatur! Abgesehen von dem sporadischen Husten 3-4-mal in der Stunde und der laufenden Nase konnte ich keinerlei Auffälligkeiten oder Veränderungen bei meiner Tochter ausmachen.

Am Nachmittag, als meine Tochter noch im Reich der Träume weilte, konnte ich kurz nach drei auch die Kinderarztpraxis telefonisch erreichen. Als ich der Sprechstundenhilfe das Problem und die Symptome kurz erläuterte, bestätigte sie meine Annahme, dass es sich nur um einen kleinen Schnupfen handelt. Von einem Besuch in der Praxis riet sie ab, da sonst die Gefahr bestand, dass meine Tochter sich noch was „richtiges“ einfängt.

Da ich Tags zuvor im Büro des Kindergartens niemand mehr telefonisch habe erreichen können, musste ich warten, bis die Kita-Leitung am nächsten Tag wieder im Haus ist. Nur so konnte ich erfahren, ob meine Tochter die bis auf den kleinen Schnupfen gesund ist,  am heutigen Freitag wieder in den Kindergarten kommen darf. 

Nachdem meine Tochter, wie sonst auch gegen 6 Uhr in der Früh quickfidel Bett stand und gefrühstückt hatte, gingen wir erst mal auf den Spielplatz damit das Kind beschäftigt ist. Schließlich wusste ich noch immer nicht, ob meine Tochter am heutigen Freitag in Kindergarten gehen darf oder nicht. 

Gegen halb zehn konnte ich endlich die Leiterin im Büro erreichen. Sie sagte, dass ich meine Tochter unter der Prämisse in den Kindergarten bringen könne, wenn sie kein Fieber und Husten hat. Da beides zutraf, brachte ich meine Tochter wieder in den Kindergarten. Nur um gegen 11:00 Uhr erneut einen Anruf aus der Kita zu erhalten. Meine Tochter würde stark husten und hätte eine laufende Nase, ich möge sich doch bitte aus der Kita abholen.

Also ließ ich wieder alles stehen und liegen und alte zum Kindergarten. Unterwegs rief ich schon mal beim Kinderarzt an um kurzfristig noch einen Termin zu bekommen. Die Sprechstundenhilfe sagte, dass wir bitte um 12 Uhr in der Praxis vorbeikommen sollten damit die Ärztin sich meine Tochter mal genauer anschauen kann.

Gesagt getan, war ich gegen kurz nach zwölf in der Kinderarztpraxis. Ebenfalls wie bereits erwartet, konnte die Ärztin bis auf einen leichten Schnupfen keinerlei Auffälligkeiten feststellen. Die Kinderärztin sagte mir jedoch, dass das Verhalten in den Kindergärten inzwischen der tägliche Corona Wahnsinn sei. Einen Corona Abstrich wollte sie aufgrund fehlender Symptome nicht machen. Das ist auch ganz in meinem Sinn! Die Kinder Ärztin hat mir für die kommende Woche eine Gesundschreibung mitgegeben. Sollten sich wider Erwarten irgendwelche Symptome zeigen soll ich bitte nochmals vorstellig werden.

Nun ist erst einmal, zum Leidwesen meiner Tochter, Wochenende und kein Kindergarten. Am Montag werden wir sehen, wie die Geschichte des Corona Wahnsinns in Berlin weitergeht. Ich habe ja sehr wohl Verständnis für die Kindergärten, dass die Leitung sicherstellen soll dass die Kinder unbeschadet bleiben, aber man kann auch in eine Art Panik verfallen die in der Entscheidung nicht mehr nachvollziehbar sind. Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu behalten, was bei 36 °C an sich schon schwer wird. 

Bis dahin bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

HauptstadtPapa

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Kita – die Eingewöhnung

Kita - die Eingewöhnung. (Bild: unsplash/gautamarora1991)

Nach dem Corona bedingten Lockdown ist endlich ein Lichtstreif am Horizont zu sehen. Endlich hat die aufgrund des Coronavirus von Mai auf Juli verschobene Eingewöhnung meiner Tochter in den Kindergarten begonnen. 

Es wurde auch dringend Zeit, denn inzwischen gibt es bei meiner Tochter kaum noch ein anderes Thema als den Kindergarten. Das mag zum einen am Alter liegen, das Kind ist im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Kita. Zum anderen hat sicher auch das Kindergarten-Wimmelbuch, welches meine Tochter letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, seinen Teil zur Begeisterung für Kindergarten beigetragen.

Die Eingewöhnung bedeute, dass wir, meine Tochter und ich, in dieser ersten Woche, montags bis freitags ein bis zwei Stunden zusammen in den Kindergarten gehen. Wo unter anderem auch dieser Text zum Teil entstanden ist, umgeben von dem Geräusch vieler Kinder. 

Denn für Eltern besteht bei der drei bis vierwöchigen Eingewöhnung, die primäre Aufgabe darin, im Hintergrund einfach nur anwehend zu sein, während das Kind anfangs mit nur einem Erzieher die anderen Kinder und den Kindergarten langsam kennenlernt. 

Zeit genug, sich um den Hauptstadt-Papa-Blog zu kümmern und den einen oder anderen Beitrag zu verfassen. Am 10. Juli, war auch schon die erste Woche im Kindergarten vorbei und meine Tochter ist nach wie vor schwer begeistert. 

Diese Woche werden wir, das erste Mal mehr als zwei Stunden in der Kita sein und meine kleine wird das erste Mal in der Kita Mittagessen. Ich werde versuchen, mich immer weiter zurückzuziehen, soweit bis meine Tochter, ohne mich zu vermissen im Kindergarten bleibt und ich die wiedergewonnen Zeit für andere wichtige Dinge nutzen kann.
So viel fürs Erste, bleibt gesund und mir gewogen!

Euer

Hauptstadt-Papa

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Meine erste Coronavirus-Bilanz

Meine erste Coronavirus-Bilanz. (Bild: unsplash.com/cdc)

Meine Erfahrungen als alleinerziehender Vater noch etwa drei Monaten Coronavirus (SARS-CoV-2) bedingten bundesweitem Ausnahmezustand sind, sagen wir mal durchwachsen. Eigentlich war ich mit meiner kleinen Tochter zusammen Anfang März von Münster zurück nach Berlin gegangen, nachdem ich das letzte Jahr dort bei meinen Eltern verbracht habe, nachdem meine Frau uns verlassen hat. 

Eigentlich sollte meine Tochter ab dem 4. Mai ihren ersten Tag im Kindergarten haben, doch dann kam Corona. Durch die drohenden Ausgangssperren entschied ich mich recht spontan, mit der Kleinen zurück zu meinen Eltern zufahren. 

So kam es, dass wir am 18. März im IC direkt von Berlin nach Münster fuhren und fast einen ganzen Wagen der 1. Klasse für uns alleine hatten. Die 1. Klasse ist auch ohne Coronavirus meist menschenleer. Daher entschied ich mich bewusst für die etwas teurere 1. Klasse. Bei der man bis auf das Bahnpersonal, keine Gefahr läuft, auf andere Menschen zu stoßen.

Gefahrenabwägung

Ich weiß, eigentlich sind alle angehalten, den Kontakt zu den Großeltern zu meiden um diese vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützten. Jedoch haben nicht nur meine Eltern gedrängt, dass ich mit der Kleinen wieder zurückkommen soll. 

Sie hatten dabei alle recht, denn bei der Aussicht auf eine mögliche Ausgangssperre mit einem kleinen Kind, das eigentlich ständig nach draußen will und dann auf eine Zweizimmerwohnung beschränkt zu sein. Ohne dass man auf den Spielplatz oder in die zweimal die Woche stattfindende Krabbelgruppe darf, hätte ich es wahrscheinlich keine zwei Wochen lang durchgehalten.

Tag ein, Tag aus …

Egal ob in Berlin oder bei meinen Eltern, der Tagesablauf ist relative identisch. Morgens gegen 6 Uhr aufstehen und noch etwas kuscheln. Dann das Kind wickeln, das Kind und sich selbst anziehen. Kurz vor sieben, Frühstück für die Kleine fertig machen, Kaffee kochen und richtig wach werden. 

Ohne Kindergarten bedeutet das, dass das Kind beschäftigt werden muss. Am besten ist es, wenn es alleine spielt, dann kann ich nebenbei noch etwas Hausarbeit erledigen. Wenn das Wetter gut ist, zwischendurch noch auf den Spielplatz, in den Garten, spazieren oder planschen gehen.

Damit gegen 12-13 Uhr etwas Schmackhaftes zum Essen auf den Mittagstisch kommt, muss auch hier vorher etwas gekocht werden. Eine warme Mahlzeit am Tag ist wichtig, nicht nur für die Ernährung, sondern auch für das Wohlbefinden von groß und klein sehr wichtig. 

Nach dem Mittagessen heißt es dann für meine Tochter ab ins Bett, Mittagschlaf. Denn ohne die Mittagspause ist sie „nicht zu gebrauchen“. In den zwischen 1-2 Stunden der Ruhe versuche ich selber, mich etwas auszuruhen, wenn mir nicht zu viele durch den Kopf geht, was ich noch erledigt werden muss, wie z. B. diesen neuen Blog Post zu schreiben. 😉

Denn wenn meine süße wach ist, ist an ein konzentriertes Arbeiten nicht mehr zu denken, dann fordert sie die volle Aufmerksamkeit von Papa. Für Menschen ohne Kinder vielleicht nicht ganz nachvollziehbar, aber die erwähnte Aufmerksamkeit kostet nicht unerheblich Energie. 

Meist gehen wir nach dem Mittagschlaf, wenn das Wetter es zulässt raus auf den Spielplatz, in den weitläufigen Charlottenburger Schlossgarten,

Der HauptstadtPapa. (Bild: Thorsten Claus)
Der HauptstadtPapa.(Bild: Thorsten Claus)

zum Liezen- oder Wannsee zum Spazieren, oder in den Berliner Zoo.

Der Zoo gefällt meiner Tochter, wegen der vielen Tiere besonders gut. Hier lohnt sich auch bei mehr als drei Besuchen pro Jahr sich eine Jahreskarte.

So viel fürs Erste, bleibt gesund!

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